Homeoffice-Pflicht: Tipps gegen den Blues am Küchentisch

Homeoffice: Frau arbeitet vor PC

Homeoffice-Pflicht: Tipps gegen den Blues am Küchentisch

Die Corona-Pandemie verbannt viele Beschäftigte ins Homeoffice. Doch im privaten Umfeld zu arbeiten, ist für viele ungewohnt. Vier Tipps gegen den Homeoffice-Blues.

Seit Mittwoch gilt die neue Homeoffice-Pflicht, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Was bedeutet: Mehr Beschäftigte als bisher sollen von zu Hause aus arbeiten. Nicht jeder Arbeitnehmer ist davon begeistert, in seinem privaten Umfeld beruflich tätig zu sein. Doch was hilft, wenn die eigene Stimmung im Homeoffice im (vorübergehenden) Tief ist? Wir haben da ein paar ganz konkrete Tipps zusammengestellt.

Tipp 1: Einen Arbeitsort daheim schaffen

Ideal ist daheim natürlich ein eigenes Arbeitszimmer. Doch das hat längst nicht jeder. Wer Homeoffice nicht im eigenen Arbeitszimmer machen kann, sollte sich eine Ecke in der Wohnung suchen, zum Beispiel ein Bereich des Wohnzimmers, das man mit Regalen oder Trennwänden abgrenzt. Wer nur einen Tisch für Essen und Arbeit zur Verfügung hat: Das Ritual des Arbeitsplatz-Einrichtens hilft, klar zwischen Arbeitsbeginn und -ende zu unterscheiden, bestätigen auch Psychologen.

Tipp 2: Sich eine Massage im Homeoffice gönnen

Das Bild zeigt eine Person, die sich vor Schmerz an den Rücken packt.

Wer Homeoffice macht, hat meist nicht so optimale Arbeitsbedingungen wie im Job - etwa weil der richtige Bürostuhl fehlt. Folge: Verspannungen und Nackenschmerzen nehmen zu. Nun kann sich nicht jeder dauernd einen Physiotherapeuten leisten. Zum Glück gibt es anderweitige Hilfe. Zum Beispiel ein Massagegerät für daheim.

Tipp 3: Bewegung hilft Rücken und Konzentration

Das Bild zeigt zwei junge Frauen beim Yoga.

Es muss aber auch nicht unbedingt ein Massagegerät sein. Mitunter reicht es, Bewegungspausen einzulegen. Auch sie tragen nach Angaben des Verbands deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) dazu bei, Verspannungen vorzubeugen. Zudem helfen sie, den Kreislauf zu aktivieren. Das geht beispielsweise mit Laufen auf der Stelle. Ein weiterer positiver Effekt von Bewegungspausen: Sie steigern deutlich die Konzentration.

Tipp 4: Den Humor nicht verlieren

Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg sitzt daheim vor seinem PC - und nimmt an einer Videokonferenz teil. Nicht weit von ihm entfernt spielt seine Tochter. Als er Besuch von der kleinen Zauberin bekommt, reagiert er nicht etwa genervt. Für ihn gilt: Kleine Hindernisse einfach weglachen. Absolut nachahmenswert!

Stand: 27.01.2021, 20:53

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