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Die Kinder der Arbeitsmigranten

Drei Kinder von Gastarbeitern vor der Bergarbeitersiedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen, Ruhrgebiet.

Die Kinder der Arbeitsmigranten

Ihre Eltern kamen als Gastarbeiter nach Deutschland und sollten vor allem eines tun: arbeiten. Doch sie blieben länger als geplant, und holten ihre Familien nach. Ingrid Strobl hat mit Kindern ehemaliger Arbeitsmigrant*innen gesprochen.

In den Sechziger- und Siebziger Jahren war die Arbeitskraft der Gastarbeiter an den Fließbändern in deutschen Fabriken stark gefragt. Zunächst war das für kurze Zeit gedacht. Sie glaubten, bald wieder nach Hause zurückzukehren. Dann aber blieben sie und holten irgendwann ihre Kinder nach, die dann in Deutschland aufwuchsen. Zuhause wurde Italienisch, Serbokroatisch oder Türkisch gesprochen, in der Schule und im Kindergarten deutsch. Bis heute haben die Kinder von damals zwei Identitäten: eine als Deutsche und eine als "Gastarbeiterkind". Dieses Leben in zwei Welten empfinden sie oft als bereichernd. Doch sie berichten auch von Problemen und Umwegen im Lebenslauf, von Vorurteilen und Benachteiligung.

Autorin: Ingrid Strobl

Redaktion: Christina-Maria Purkert

Die Kinder der Arbeitsmigranten

WDR Lebenszeichen 10.01.2021 29:00 Min. Verfügbar bis 08.01.2022 WDR 5 Von Ingrid Strobl


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Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr auf WDR 3 und sonntags um 08.04 Uhr auf WDR 5.

Stand: 08.01.2021, 11:20