Indien: Religion und Gewalt statt Gandhi

BJP-Anhänger verbrennen die Strohpuppe des damaligen Chief Minister Akhilesh Yadav.

Indien: Religion und Gewalt statt Gandhi

Von Dominik Müller

Für viele Inder ist Mahatma Gandhi kein Held mehr; die Idee eines säkularen Indiens ist nicht mehr unumstritten. Hindu-Nationalisten werfen Gandhi vor, gegenüber den Muslimen und Pakistan zu nachgiebig gewesen zu sein.

Seit 2014 regiert in Indien die Bharatiya Janata Party (BJP), die Indische Volkspartei, der politische Arm der Hindu-Nationalisten. Gandhis Vorstellung eines säkularen Staates ersetzen sie durch die Forderung: "Indien den Hindus".

Religiöse Minderheiten in Indien geraten unter Druck; vor allem die indischen Muslime - immerhin 180 Millionen Menschen. Sie werden diskriminiert und benachteiligt. Ghettobildung, Pogrome und Lynchmorde sind regelmäßig wiederkehrende Phänomene. Das Feature fragt, wie es dazu kommen konnte.

Redaktion: Christoph Fleischmann

Indien: Religion und Gewalt statt Gandhi

WDR Lebenszeichen 29.09.2019 29:07 Min. Verfügbar bis 26.09.2020 WDR 5

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Stand: 20.09.2019, 09:00