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Das wilde Denken

Gemälde: "Nirwana" von Paul Gauguin (1889)

Das wilde Denken

Auch die europäische Zivilisation hat ihre uralten Wurzeln im indigenen Denken. Dieses Denken blühte bei Mystikern und Romantikern auf und findet sich bis heute in Kunst, Kultur und Philosophie wieder.

Die ganzheitliche und mit der Natur verbundene Weltsicht indigener Kulturen sei ein zentraler Zugang zur Wirklichkeit und gleichberechtigt mit dem westlich-wissenschaftlichen Zugang. So beschrieb es der französische Ethnologe Claude Lévi-Strauss vor 50 Jahren in seinem berühmten Buch "Das wilde Denken". Was aber ist "wildes Denken"? Es ist Welt-Erfahrung, die über die rein materielle Erklärung hinaus geht und versucht, das begrenzte rationale Weltbild zu erweitern. Damit gehört das "wilde Denken" nicht nur der Vergangenheit an, sondern beansprucht auch einen Platz in der Moderne.

Autor: Geseko von Lüpke

Redaktion: Theo Dierkes

Das wilde Denken – Eine Annäherung an das "ganz Andere"?

WDR Lebenszeichen 06.06.2021 29:12 Min. Verfügbar bis 04.06.2022 WDR 5 Von Geseko von Lüpke


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Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr auf WDR 3 und sonntags um 08.04 Uhr auf WDR 5.

Stand: 01.06.2021, 23:57