Erlebte Geschichten mit Manfred Heldt

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Zwei Hände halten eine Taube fest und zeigen den Fuß des Tieres mit dem Ring darum.

Erlebte Geschichten mit Manfred Heldt

Von Marion Dany

„Eine gute Taube hat einen intelligenten Blick“ - Manfred Heldt, geboren 1940, sitzt in seinem Wohnzimmer im Oberhausener Vorort Osterfeld, umgeben von Pokalen, Medaillen und gerahmten Urkunden, die er mit seinen vielen Tauben gewonnen hat.

Im seinem kleinen Backsteinhaus in der Eisenheimerstraße, nahe bei Oberhausen ist er geboren. Mit sechs Jahren bekam er seine erste Taube von seinem Vater, einem Bergmann und Brieftaubenzüchter, geschenkt. In der Arbeitersiedlung Eisenheim, die eine der Ältesten im Ruhrgebiet ist und heute unter Denkmalschutz steht, wohnten viele Bergleute, und die meisten hatten Tauben.

Tauben haben 30 verschiedene Grautöne und bernsteinfarbene Augen

"Wenn die Kumpels von der Schicht kamen, waren sie froh, dass sie in den Himmel gucken konnten", sagt Manfred Heldt. Er und sein Bruder Gustav hatten sich bald zu Experten in Sachen Taubensport entwickelt und einen Preis nach dem anderen gewonnen. "Eine Taube muss harmonisch in der Hand liegen, eine kräftige Muskulatur haben und ein klares, scharfes Auge", erklärt Manfred Heldt.

Redaktion: Mark vom Hofe

Erlebte Geschichten: Manfred Heldt (09.05.2013)

Verfügbar bis 30.12.2099