Darum geht's
Durch einen Blitzeinschlag an der Geisterbahn von Tammis verstorbenem Opa werden drei Holzgeister lebendig. Hexe, Riese und Rumpelstilzchen richten mit ihrer Naivität und ihren magischen Fähigkeiten nur Chaos an.
Die Teenager Tammi, Umbo und Keks haben eigentlich schon genug damit zu tun, den in die Jahre gekommenen Freizeitpark zu retten. Sie beschließen, die Geister dafür einzusetzen. Fast nebenbei bringen die Jugendlichen so die verkrachte Familie wieder zusammen.
Darum geht's wirklich
"Spuk unterm Riesenrad" war Ende der 1970er-Jahre eine sehr erfolgreiche Kinderserie im DDR-Fernsehen. Dann kam die Serie als zweiteiliger Film in ost- und westdeutsche Kinos. Diese Fassung ist im Moment auch in der ARD Mediathek zu sehen.
Die spielen mit
Peter Kurth spielt den Opa, Anna Schudt, Moritz Führmann und David Bennent sind als erweckte Holzgeister zu sehen.
Das sagt Kinokritikerin Andrea Burtz
Wie in der Urfassung sind Rummelplatz, erweckte Geister und neugierige Kinder auch in der Neuverfilmung zu finden. Die Lebenswelt der Kinder ist 45 Jahre nach Ausstrahlung der Fernsehserie aktualisiert.
Eins ihrer großen Themen ist der Social-Media-Konsum und der daraus erwachsende Stress: Was ist cool genug, um gepostet zu werden? Welche Pose bekommt die meisten Likes? Und vor allem: Wo gibt es ein gutes Netz?
Diese "Digital natives" bekommen es mit erweckten Holzpuppen aus der Geisterbahn zu tun, die Unfug machen. Da treffen Welten aufeinander, aus denen das Drehbuch allerdings wenig macht.
Wer das Original nicht kennt, wird sich in der Neuverfilmung zurechtfinden. Regisseur Thomas Stuber verzichtet auf Bezüge zur Originalserie.
Der Kinofilm "Spuk unterm Riesenrad" setzt auf klassischen Slapstick und Albernheiten für ein junges Publikum - wie ein pupsendes Pony oder ein unterbelichtetes Polizistenduo, das schließlich ungewollt nackt auf der Straße steht.
Die Bewertung auf einen Blick
Drei von fünf Sternen
Familienkomödie, Deutschland, 2023
Regie: Thomas Stuber
Länge: 94 Minuten
Ab 6 Jahren
Kinostart: 22.02.2024