Eine KAtze liegt zwischen Weihnachtsgeschenken

Haustiere als Weihnachtsgeschenk? Keine gute Idee!

Stand: 08.12.2022, 11:26 Uhr

Ein süßer Hundewelpe oder ein kleines Kätzchen: Haustiere werden immer noch oft zu Weihnachten geschenkt. Doch das Landesumweltamt NRW rät dringend davon ab, Tiere zu verschenken.

Die Haltung eines Tieres bedeute Verantwortung über das ganze Tierleben hinweg, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung des Landesumweltamtes NRW. Ein Tier solle deshalb keinesfalls als Überraschung verschenkt werden.

Selbst bei einer bewussten und geplanten Entscheidung für das Tier seien die Weihnachts- und die folgenden Silvestertage mit ihrem Trubel der falsche Zeitpunkt für die Anschaffung.

Stadtgespräch aus Paderborn: Tierheime in Not

WDR 5 Stadtgespräch 17.11.2022 55:53 Min. Verfügbar bis 17.11.2023 WDR 5


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Tiere nur aus einer seriösen Quelle kaufen

Wer ein Tier kaufe, solle generell darauf achten, aus seriöser Quelle - also von einem Tierheim oder Züchter - zu kaufen. Illegal verkaufte Tiere wie Hundewelpen würden oft mit nicht tierschutzgerechten Transporten ins Land geschafft, seien meist zu jung, nicht ausreichend geimpft und oft auch noch schwer krank, warnt das Landesumweltamt.

Alarmzeichen seien beispielsweise Übergaben, die nicht beim Verkäufer zuhause, sondern aus dem Auto stattfinden, kein Vorzeigen der Elterntiere und fehlende oder mangelhafte Dokumente.

Tierheime in NRW jetzt schon am Limit

Wenn das Zusammenleben mit einem Tier problematisch wird oder überhaupt nicht klappt, könnten Halter ihre Verantwortung nicht einfach abgehen: Das Aussetzen von Tieren wird mit einem Bußgeld bis 25.000 Euro bestraft, heißt es in der Mitteilung. Tierheime in NRW hatten schon im November dieses Jahres geklagt, sie seien am Limit.

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