A57-Brücke bei Dormagen wieder befahrbar

Fahrbahnmarkierungsarbeiten werden durchgeführt

A57-Brücke bei Dormagen wieder befahrbar

  • Neue A57 Brücke bei Dormagen freigegeben
  • Drei Jahre Bauzeit, zuvor Behelfsbrücken
  • Sechs Jahre nach Brand keine Spur von Tätern
Brücke der Autobahn 57

Mehr als sechs Jahre nach einem Brand unter der alten A57-Brücke bei Dormagen ist die neue am Samstagmorgen (12.05.2018) für den Verkehr freigegeben worden. Als letzte Maßnahme haben Arbeiter vor den Augen eines WDR-Kameramannes die Baustellen-Einrichtungen und die gelben Markierungen entfernt.

Der Verkehr kann jetzt ohne Einschränkungen über jeweils zwei Fahrstreifen in beide Richtungen rollen - sowohl nach Köln als auch nach Krefeld.

Die Brücke wurde aber so breit gebaut, dass eine weitere Fahrspur noch markiert werden kann. Sie ist damit gerüstet für den geplanten sechsspurigen Ausbau der A57.

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Sechs Jahre nach Brand

Drei Jahre lang hatte der Neubau der Brücke gedauert. Zuvor hatte eine Behelfsbrücke den Verkehr aufgenommen. Im Februar 2012 hatten Unbekannte unter der alten Brücke nachts Kunststoffrohre angezündet.

Durch den aufsteigenden Rauch fuhren die Autofahrer oben auf der Brücke in eine schwarze Wand. Es kam zu einer Massenkarambolage. Ein 29-jähriger Mann aus Jüchen starb, zahlreiche Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.

Keine Spur von Tätern

Bis heute fehlt von den Brandstiftern jede Spur. Eine Mordkommisson wurde bald wieder aufgelöst. Auch eine Belohnung führte nicht zu Hinweisen.

Stand: 12.05.2018, 08:36

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