Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos)

Die neue NRW-Ministerin für Wissenschaft und Kultur

Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos)

Name: Isabel Pfeiffer-Poensgen
Geboren: 25. April 1954
Beruf/Ausbildung: Juristin, Kunsthistorikerin
Persönliches: Verheiratet. Lebt in Berlin.

Politischer Werdegang: Mit dem Politikbetrieb hatte Isabel Pfeiffer-Poensgen bisher eher indirekt zu tun: Spätestens seit Beginn ihres Studiums der Kunstgeschichte in Aachen wirkt sie im Bereich der Kultur. Zunächst in der Hamburger Kultur- und Wissenschaftsverwaltung tätig, wurde sie 1989 Kanzlerin der Hochschule für Musik in Köln.

Bis 2004 war sie Beigeordnete für Kultur und Soziales der Stadt Aachen, seit November 2004 ist sie Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Getragen von den 16 Bundesländern unterstützt die Stiftung Museen, Bibliotheken und Archive beim Erwerb bedeutender Kunstwerke und Kulturgüter.

Die Liste ihrer weiteren Tätigkeiten als Vorsitzende oder Mitglied ist lang: Vom Kuratorium der Peter und Irene Ludwig Stiftung, dem Kuratorium des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste über das Kuratorium des Sparkassen-Kulturfonds, den Deutsch-Französischen Kulturrat bis zum Hochschulrat der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Sie verwaltet nun selbst die Fördertöpfe

Jahrelang verantwortlich in derart vielen Kulturinstitutionen - die häufig zäh um finanzielle Zuwendungen ringen müssen - dürfte Pfeiffer-Poensgen ihren neuen Posten als besondere Herausforderung erleben: Sie sitzt nun selbst an den politischen Hebeln, die über die Förderung kultureller Projekte entscheiden.

Stand: 30.06.2017, 06:30

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