Lutz Lienenkämper (CDU)

Der neue NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper

Lutz Lienenkämper (CDU)

Name: Lutz Lienenkämper
Geboren: 24. Mai 1969
Beruf/Ausbildung: Rechtsanwalt
Persönliches: Ledig. Lebt in Meerbusch.

Politischer Werdegang:

Noch vor dem Ableisten der Wehrpflicht bei der Luftwaffe trat der Rheinländer 1988 als junger Mann in die CDU ein. 2005 wurde der Rechtsanwalt aus Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) erstmals in den Düsseldorfer Landtag gewählt. 2009 machte er einen frühen Karrieresprung: Lienenkämper wurde NRW-Bau- und Verkehrsminister.

Nach der Niederlage der Regierung Rüttgers bei der Landtagswahl 2010 fand sich auch Lienenkämper auf den Oppositionsbänken wieder. 2010 wurde er Vize-Chef der CDU-Fraktion. Seit 2012 organisierte er als Parlamentarischer Geschäftsführer die Landtagsarbeit der Christdemokraten.

Schlüsselrolle im Kabinett

Mit der Übernahme des wichtigen Finanzministeriums rückt Lienenkämper nun in eine Schlüsselrolle der schwarz-gelben Landesregierung. Laschet entschied sich für einen eher ruhigen und sachlichen Parlamentarier, der bereits einiges an politischer Erfahrung aufweisen kann - obwohl er zu den Jüngeren in der neuen CDU/FDP-Koalition gehört.

Lienenkämper schreibt auf seiner Homepage, er wolle "sinnlose Vorschriften und Verordnungen abschaffen" - ein ehrgeiziges Ziel in der komplizierten Haushalts- und Steuerpolitik.

Das sind die Minister im Kabinett Laschet

Das schwarz-gelbe Kabinett unter Ministerpräsident Armin Laschet. Ein Überblick über die Ministerinnen und Minister.

Der neue Innenminister Herbert Reul bei einer Talkshow

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Finanzen
Lutz Lienenkämper, CDU, Jahrgang 1969. Er war in der früheren schwarz-gelben Landesregierung Minister für Bauen und Verkehr und danach Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion.

Minister für Justiz
Peter Biesenbach, CDU, Jahrgang 1948. Er war vor dem Wechsel ins Regierungsamt stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und hat den Silvester-Untersuchungsausschuss geleitet.

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Andreas Pinkwart, FDP, Jahrgang 1960, war bereits bis 2010 Minister für Wissenschaft in NRW. Nach der rot-grünen Regierungsübernahme verließ Pinkwart überraschend die Politik und wurde Rektor der Handelshochschule Leipzig.

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Karl-Josef Laumann, CDU, Jahrgang 1957, war in der letzten schwarz-gelben Landesregierung bereits für das selbe Ministerium zuständig. Von 2014 bis 2017 war Laumann Beauftragter der Bundesregierung für Patienten und die Pflege.

Minister für Integration, Jugend, Kinder und Familie
Joachim Stamp, FDP, Jahrgang 1970. Der Politikwissenschaftler aus Bonn ist Vize-Regierungschef und Landesvorsitzender der FDP.

Ministerin für Schule und Bildung
Yvonne Gebauer, FDP, Jahrgang 1966. Die gelernte Kauffrau kommt aus dem FDP-Kreisverband Köln und war in der FDP-Landtagsfraktion zuständig für Schulthemen.

Minister für Verkehr
Hendrik Wüst, CDU, Jahrgang 1975, zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Der studierte Jurist ist Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen.

Ministerin für Wissenschaft und Kultur
Isabel Pfeiffer-Poensgen, parteilos, Jahrgang 1954, hat ein neu zugeschnittenes Ministerium übernommen. Die studierte Juristin war zuletzt Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung
Ina Scharrenbach, CDU, Jahrgang 1976, ist Vorsitzende der NRW-Frauen-Union und saß für die CDU im Silvester-Untersuchungsausschuss.

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales
Stephan Holthoff-Pförtner, CDU, Jahrgang 1948, ist Strafverteidiger und Miteigentümer der Funke Familien Gesellschaft, zu der auch die WAZ-Mediengruppe gehört. Er war außerdem bisher Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger. Bis Ende August 2017 war Holthoff-Pförtner in der Landesregierung zuständig für Medien, gab den Bereich aber nach Kritik von Opposition und Staatsrechtlern ab. Die Verantwortung für den Bereich hat Regierungschef Armin Laschet selbst übernommen.

Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft
Ursula Heinen-Esser, CDU, Jahrgang 1965, ist Diplom-Volkswirtin. Zuletzt war die Politikerin als Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung tätig. Christina Schulze Föcking (CDU) hatte das Ressort bis zu ihrem Rücktritt am 15.05.2018 geleitet.

Stand: 30.06.2017, 06:30