Armuts∙bericht - Schlechtes Ergebnis für Nordrhein-Westfalen

Text hören

Jahres·rückblick 2018 17.12.2018 04:06 Min. Verfügbar bis 17.12.2019 WDR.de

Download Podcast

Dezember

Armuts∙bericht - Schlechtes Ergebnis für Nordrhein-Westfalen

Im Dezember haben Fach·leute gesagt:

            Nordrhein-Westfalen ist Spitzen∙reiter beim Thema Armut.

                        Das heißt:

                        In Nordrhein-Westfalen leben besonders viele arme Menschen.

Was ist passiert?

In Deutschland leben ungefähr 14 Millionen Menschen in Armut.

            Das heißt:

            Diese Menschen haben sehr wenig Geld zum Leben.

            Deshalb sind diese Menschen arm.

Der Paritätische Wohlfahrts∙verband überprüft jedes Jahr alle Bundes∙länder in Deutschland.

            Der Paritätische Wohlfahrts∙verband ist eine große Organisation.

Der Paritätische Wohlfahrts∙verband möchte nämlich wissen:

            Haben alle Menschen in Deutschland dieselben Chancen für ein gutes Leben?

                        Zum Beispiel:

                        • Haben die Menschen genug Geld?

                        • Können die Menschen genug Essen kaufen?

                        • Oder haben die Menschen genug Geld für Kleidung?

            Und alle Menschen sollen gut leben können.

Am 13. Dezember hat der Paritätische Wohlfahrts∙verband in einem Armuts∙bericht gesagt:

            Wir haben alle Bundes∙länder überprüft.

            Und wir haben fest∙gestellt:

                        Nordrhein-Westfalen ist Spitzen∙reiter beim Thema Armut.

                        In Nordrhein-Westfalen leben nämlich besonders viele arme Menschen. 

 

Armuts∙quote in Nordrhein-Westfalen gestiegen

Mit der Armuts∙quote können Fach·leute zeigen:

            So viele Menschen leben in Armut.

Jetzt hat der Wohlfahrts∙verband in Nordrhein-Westfalen gesagt:

            Im Jahr 2017 ist die Armuts∙quote in Nordrhein-Westfalen

            von 17,8 auf 18,7 Prozent gestiegen.

            Das ist nicht gut für die Menschen in Nordrhein-Westfalen. 

 

Armut kann jeden treffen

Der Landes∙geschäftsführer vom Wohlfahrts∙verband von Nordrhein-Westfalen

heißt Christian Woltering.

Und Christian Woltering hat gesagt:

            Nordrhein-Westfalen entwickelt sich nicht gut.

            In Nordrhein-Westfalen geht es vielen Menschen nicht gut.

Aber Christian Woltering hat auch gesagt:

            Die Armut betrifft nicht nur Menschen ohne eine Arbeit.

            Die Armut betrifft auch Menschen mit einer Arbeit.

            Manchmal geht es auch Menschen mit einer Arbeit nicht gut.

            Das Geld reicht den Menschen nämlich nicht zum Leben.

                        Das heißt:

                        Die Menschen gehen auf die Arbeit.

                        Aber diese Menschen bekommen auf der Arbeit zu wenig Geld.

                        Dann können diese Menschen zum Beispiel die Miete von ihrer Wohnung nicht bezahlen.

                        Oder die Menschen können kein Essenkaufen.

                        Oder keine Kleidung. 

 

Bessere Sozial∙politik soll helfen

Christian Woltering sagt:

            Die Armuts∙quote darf in Nordrhein-Westfalen nicht mehr steigen.

            Die Armuts∙quote in Nordrhein-Westfalen muss sinken.

            Dann können die Menschen in Nordrhein-Westfalen gut leben.

            Deshalb braucht Nordrhein-Westfalen eine bessere Sozial∙politik.

                        Eine Sozial∙politik hilft Menschen in Armut.

                        Und eine Sozial∙politik bessert die Lebens∙chancen von Menschen.

            Dann kann auch die Armuts∙quote wieder sinken.  

 

Sie möchten zu der Übersicht von unserem Jahres·rückblick?

Dann klicken Sie hier.

Prüfsiegel der Forschungsstelle Leichte Sprache an der Universität Hildesheim

Die Forschungs·stelle Leichte Sprache hat die Texte wissenschaftlich geprüft.
Die Forschungs·stelle Leichte Sprache hat zum Beispiel geprüft:
• Sind die Sätze kurz?
• Und hält sich der WDR an die Regeln?
Die Forschungs·stelle ist an der Universität in Hildesheim.

Stand: 13.12.2018, 18:48