Great Britain Special

Swing in mit Ten Years After (1970) Rockpalast 22.01.1970 28:15 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR

From The Archives

Great Britain Special

In loser Reihenfolge präsentiert Rockpalast unter dem Titel From The Archives regelmäßig musikalische Schätze aus dem WDR-Archiv. In einem "Great Britain Special" gab es gleich drei Legenden der britischen Rockmusik zu sehen: Ten Years After, Faces und Jack Bruce.

Ten Years After

Ten Years After wurden im Jahr 1962 von Sänger/Gitarrist Alvin Lee und Bassist Leo Lyons unter dem Namen Jaybirds gegründet und benannten sich 1966 – bereits als Quartett – in Ten Years After um. Ihr Bandname war eine Referenz an das Jahr 1956, in dem Elvis Presley zum Star wurde. Der Sound der Wahl-Londoner war jedoch wesentlich rauer und blueslastiger als der ihres Idols.

Ihr gleichnamiges Debüt und sein Nachfolger „Stonedhenge“ machten sie in England und einigen europäischen Staaten bekannt, doch ihren internationalen Durchbruch hatte die Band 1969 beim Woodstock Festival mit ihrem Hit „I’m Going Home“ und Lees legendärem, rasend schnellen Gitarrensolo. Swing In zeigt die Band bei einem Auftritt in intimer Clubatmosphäre auf dem Höhepunkt ihres Erfolges, bei dem sie auch „I’m Going Home“ spielten.

The Faces (v.l.: Kenny Jones, Rod Stewart, Ronny Lane, Ron Wood, Ian McLagan)

Faces - v.l.: Kenny Jones, Rod Stewart, Ronny Lane, Ron Wood, Ian McLagan

Faces

Faces gingen 1969 aus den Small Faces und der Jeff Beck Group hervor. Kenney Jones (Drums), Ronnie Lane (Bass), Ian McLagan (Keyboards), Ronnie Wood (Gitarre) und Rod Stewart (Gesang) waren die erste Besetzung dieser Band, die von 1969 bis 1975 bis auf einen Personalwechsel am Bass Bestand haben sollte. Die Fünf bauten mit ihrem Blues-beeinflussten, groovigen Rock’n’Roll schnell auf dem Erfolg ihrer beiden Vorgängerbands auf. Die gutgelaunten, alkoholgeschwängerten Gigs der Jungs um den geborenen Entertainer Rod Stewart machte sie aber vor allem zu einer der erfolgreichsten Live-Bands ihrer Zeit, die später so unterschiedliche Gruppen wie die Quireboys, Guns N’Roses, Black Crowes oder Pearl Jam beeinflussen sollte. Wir zeigen ein frühes Konzert der Faces aus dem Londoner Marquee.

Holger Zittel hat uns folgenden Hinweis geschickt:

"Die Sendung heißt zwar ‘Swing In - The Faces Live At The Marquee’, aber der Mitschnitt stammt mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem "100 Club" in London vom 7. Dezember 1970. Dass dieser Mitschnitt aus dem Marquee vom Mai 1970 sei, wie in der Programmvorschau zu lesen (Rockpalast from the archives: Faces Swing In vom 15.1.1971 Konzertaufzeichnung von Mai 1970 aus dem Marquee Club, London), ist schlichtweg falsch. The Faces tourten vom 25. März bis zum 30 Mai durch die USA. Einen Auftritt der Faces im Londoner Marquee Club gab es am 25. September 1970."

Da wir auf Grund verschollener Unterlagen tatsächlich nicht wissen, was hier richtig ist, haben wir seine Anmerkung veröffentlicht. Wir gehen davon aus, dass es tatsächlich der Marquee Club ist, aber wahrscheinlich stimmt das Datum nicht. Es gibt einen Hinweis auf "Swing In – The Faces’, The Marquee, London, 7th December 1970 (German TV)".

Jack Bruce 1972 in der Frankfurter Kongresshalle

Jack Bruce 1972 in der Frankfurter Kongresshalle

Jack Bruce

Der aus Schottland stammende Bassist und Sänger Jack Bruce hatte schon in zahlreichen Jazz- und Rockbands gespielt, als er 1966 gemeinsam mit Gitarrist Eric Clapton und Drummer Ginger Baker das Trio Cream gründete, das mit seinem kraftvollen, psychedelischen Rocksound international bekannt wurde. Seine Eigenschaft als Bandleader von Cream machte Bruce später zum Vorbild zahlreicher berühmter Bassisten wie Geddy Lee oder Sting.

Nach nur zwei Jahren trennte sich die Supergroup, und Bruce konzentrierte sich auf seine bis heute andauernde Solokarriere als vielseitiger Rockmusiker, Komponist und Songwriter von Hymnen wie „Theme From An Imaginary Western“. Wir zeigen einen Film über Bruce vom Anfang der siebzige Jahre, in dem es nicht nur Konzertausschnitte zu sehen gibt. Wilm van der Linden besuchte Bruce zu Hause, führte Interviews mit ihm und filmte ihn am Klavier.

From The Archives

In loser Reihenfolge präsentiert Rockpalast unter dem Titel „From The Archives“ musikalische Schätze aus dem WDR-Archiv.

Santana beim Swing In - Konzert 1970

Santana beim Swing In - Konzert 1970

Santana beim Swing In - Konzert 1970

Santana beim Swing In - Konzert 1970

Santana beim Swing In - Konzert 1970

The Flock

Backstage: Chicago Transit Authority

Die US Soul Gruppe Chambers Brothers (George, Willie, Lester & Joe) beim Auftritt in der WDR-Sendung "Swing In" am 13.06.1969.

Sly Stone am 29. Dezember 1968.

Sly & The Family Stone

Sly & The Family Stone

Alvin Lee und seine Band Ten Years Later am 15.09.1978 bei der 3. Rocknacht, Grugahalle Essen.

Faces - v.l.n.r.: Kenny Jones, Rod Stewart, Ronny Lane, Ron Wood, Ian McLagan

Jethro Tull

Jethro Tull - wer erinnert sich nicht an "Locomotive Breath", einen der am meisten gespielten Hits der 70er Jahre, und an Ian Anderson, meist auf einem Bein stehend und virtuos die Querflöte bedienend.

Brian Auger bei seinem Auftritt während des Klaus-Doldinger-Jubiläums am 16.10.1973 in der Düsseldorfer Rheinhalle.

Brian Auger’s Oblivion Express

Reisegepäck von Brian Auger’s Oblivion Express.

Das legendäre Kölner Experimental-Kollektiv Can.

Can 1970 beim "Mixed Media aus Soest".

Can 1970 beim "Mixed Media aus Soest".

Can 1970 beim "Mixed Media aus Soest".

Kraftwerk 1970 beim "Mixed Media aus Soest".

Kraftwerk 1970 beim "Mixed Media aus Soest".

Kraftwerk 1970 beim "Mixed Media aus Soest".