Schweinegute Geschichten von der Weser

Staffel 14: Zu Gast bei Jutta Sträter

Schweinegute Geschichten von der Weser

Sechs tatkräftige Landfrauen und Hobby-Köchinnen sind auf den Weg durch NRW. Die nächste Reise führt ins Weserbergland auf einem Hof mit vielen glücklichen Kühen und Schweinen. Gastgeberin ist Jutta Sträter vom Bio-Bauernhof Hartmann.

Die Agraringenieurin führt den Betrieb in Beverungen-Haarbrück gemeinsam mit ihrem Mann Hubertus und den Schwiegereltern. Ihre Produkte: Fleisch, Wurst, Eier, Getreide und Kartoffeln aus eigener Erzeugung.
 
Bio oder gar nichts
Seit 1995 betreibt das Ehepaar den Hof ökologisch und nach strengen Bio-Richtlinien. Denn das Motto von Jutta und Hubertus ist: „Bio oder gar nichts“. Und so setzten sie natürlich auch auf möglichst artgerechte Tierhaltung: Die Schweine und die Rinder stehen entweder auf einer großen Weide, oder im modernen und offenen Ställen.

Zu Gast bei Jutta Sträter

Im Weserbergland - kurz vor der Grenze zu Niedersachsen - erwartet Jutta Sträter ihre Gäste. Sie ist stolz darauf, den Landfrauen ihren modernen Biobetrieb zu zeigen: "Für mich ist damit schon ein Traum in Erfüllung gegangen. Einfach so gute Lebensmittel zu produzieren, und auch in der Natur zu arbeiten - das ist eine unheimliche Lebensqualtiät."

Jutta Sträter im Schweinestall.

Die Schweine haben einen hochmodernen teiloffenen Stall, auf den Juttas Mann Hubertus besonders stolz ist. Denn den Schweine-Stall hat er selbst entworfen und mit einem Architekten gebaut. Er ist so konstruiert, dass keine Geruchsbelästigung für die Nachbarschaft entsteht. Und auch die Tiere können sich sauwohl fühlen: Sie haben hier viel Platz, können Wind und Wetter mitbekommen, sich aber auch zurückziehen.  

Die Schweine haben einen hochmodernen teiloffenen Stall, auf den Juttas Mann Hubertus besonders stolz ist. Denn den Schweine-Stall hat er selbst entworfen und mit einem Architekten gebaut. Er ist so konstruiert, dass keine Geruchsbelästigung für die Nachbarschaft entsteht. Und auch die Tiere können sich sauwohl fühlen: Sie haben hier viel Platz, können Wind und Wetter mitbekommen, sich aber auch zurückziehen.  

Den Kühen geht es genauso gut: Sie stehen die meiste Zeit im Jahr auf einer großen Weide. Hubertus und Jutta haben sich gegen die Milchviehaltung und für die Rinderzucht entschieden. Die Grünfläche bietet den Rindern Nahrung und deren Dung ist wiederum für die Grünfläche gut.

Jutta ist überzeugte Biobäuerin. Als sie Hubertus kennenlernte, war ihre Bedingung, den Betrieb von konventioneller Viehhaltung auf Bio umzustellen. Hubertus war leicht zu überzeugen - und hat dies auch nie bereut.

Zum Hof gehören auch rund hundert Legehennen. Eigentlich sind die Hühner nicht Juttas Aufgabenbereich, sondern sind Job ihres Schwiegervaters Bernhard. Doch wie immer bei einem Familienbetrieb: Jeder springt ein, wo es nötig ist.

Die Eltern von Hubertus leben noch mit auf dem Hof. Die erwachsenen Töchter Mara (nicht auf dem Bild) und Anne sind ausgezogen und kommen regelmäßig zu Besuch.

Anne unterstützt ihre Mutter bei den Dinnervorbereitungen. Die beiden sind ein eingespieltes Team: Früher haben sie jeden Sonntag gemeinsam für die Familie gekocht.

Jutta hat außerdem viel Probe gekocht - damit beim "Land und Lecker"-Dinner auch jeder Handgriff sitzt...

Während Jutta bei den Vorbereitungen ist, machen die Landfrauen einen ganz besonderen Spaziergang. Denn wer in der Nähe von Beverungen unterwegs ist, der darf auf keinen Fall den Weser-Skywalk verpassen. Auf der Aussichtsplattform auf den „Hannoverschen Klippen“ schwebt man auf 80 Metern Höhe regelrecht über der Weser. Und bei guter Sicht kann der Blick kilometerweit über das Dreiländereck schweifen…

Ein Traum wird wahr…
Jeden Abend, wenn die Arbeit getan ist, radeln Jutta und Hubertus zu ihrer Lieblingsbank und gönnen sich Zeit zu zweit. Die Liebe zur Natur und den Tieren verbindet beide sehr. Und auch dieselbe Philosophie, wie der Biohof geführt werden sollten. Jutta kommt ursprünglich aus Gelsenkirchen – eigentlich ein echtes Stadtkind. Doch schon früh träumt sie vom Leben auf dem Land, in und mit der Natur… Als sie dann mit Anfang Zwanzig während ihrer Ausbildung zur Agraringenieurin Hubertus kennen und lieben lernte, wird der Traum war. Das Stadtleben vermisst sie so gar nicht, im Gegenteil: „Wenn ich an das Stadtleben in Gelsenkirchen zurückdenke, bin ich froh, dass ich jetzt hier in der Natur leben kann.

Möhren-Pastinaken-Salat mit Saaten-Knusper von Jutta Sträter.

Das Menü von Jutta startet mit einem Möhren-Pastinaken-Salat.

Hobby: Kochen und bekocht werden
Zusammen mit Freunden hat das Paar einen Koch-Kreis ins Leben gerufen, denn beide essen und kochen leidenschaftlich gerne. Und daher freut sich Jutta beim „Land und Lecker“-Abenteuer genauso auf die grandiosen Menüs der anderen Landfrauen, wie auch auf ihren eigenen Koch-Auftritt. Mit ihrer jüngsten Tochter Anne - ihrer Schnibbelhilfe - möchte sie mit Möhren-Pastinaken-Salat mit Saaten-Knusper als Vorspeise punkten. Dann folgt Schweinerücken mit mediterranem Kartoffelpüree und Spinat. Zum Dessert gibt es eine frische Erdbeer-Joghurt-Torte, nach einem alten Familienrezept.

Stand: 08.11.2018, 16:10

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