Kräuter-Rehbäckchen aus dem Schwarzwald

Land und Lecker im Advent: Kräuter-Rehbäckchen aus dem Schwarzwald Land und lecker Teil 2 von 4 02.12.2019 43:30 Min. UT Verfügbar bis 02.12.2020 WDR Von Antonia Simm

Land und Lecker im Advent

Kräuter-Rehbäckchen aus dem Schwarzwald

Die "Land und Lecker"- Genussreise führt heute nach Baden-Württemberg. Zwischen dunklen Tannenwäldern und saftigen Wiesen liegt der Kasperhof - das Zuhause von Brigitte Müllerleile. Die Spezialität des Hofes: echter Schwarzwälder Schinken.

Auf dem typischen Schwarzwaldhof im Schuttertal lebt Brigitte mit ihrem Mann Martin und ihren Kindern. Sie sind bereits die neunte Generation hier. Früher war Milchvieh der Schwerpunktdes Kasperhofs, heute halten die Müllerleiles neben Rindern auch Schweine, backen Brot in der eigenen Backstube, brennen Schnäpse und stellen natürlich die wohl berühmteste Spezialität des Schwarzwalds her: den Schwarzwälder Schinken.

Alte Tradition und frische Kräuter

Geräuchert wird auf dem Hof nach alter Tradition. Neben dem klassischen Schwarzwälder Schinken stellen die Müllerleiles noch andere Wurstspezialitäten her. Hier kommt auch Brigittes große Leidenschaft zum Einsatz: Kräuter! Vor ein paar Jahren hat sie daher eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin gemacht. Die Kräuter aus ihrem Bauerngarten oder aus der freien Natur verarbeitet Brigitte gerne zu Kräutersalzen und Gewürzmischungen oder für die verschiedenen selbstgemachten Wurstsorten.

Typisch Schwarzwald

Nur rund eine Stunde von Freiburg entfernt liegt der Kasperhof von Gastgeberin Brigitte Müllerleile. Und natürlich gibt es hier auch den für die Region typischen Schwarzwälder Schinken.

Brigitte Müllerleile mit einem Schwarzwälder Schinken in der Hand.

"Schwarzwälder Schinken" ist ein geschützter Begriff. Nur Schinken, der in dieser Region nach einem bestimmten Verfahren hergestellt wird, darf so genannt werden. Bis zu zwölf Wochen hängt der Schwarzwälder Schinken im Rauch. Die Müllerleiles räuchern nach eigener Tradition. Das Rezept ist eine geheime Mischung - mit Tannenholz und Tannennadeln.

"Schwarzwälder Schinken" ist ein geschützter Begriff. Nur Schinken, der in dieser Region nach einem bestimmten Verfahren hergestellt wird, darf so genannt werden. Bis zu zwölf Wochen hängt der Schwarzwälder Schinken im Rauch. Die Müllerleiles räuchern nach eigener Tradition. Das Rezept ist eine geheime Mischung - mit Tannenholz und Tannennadeln.

Das Fleisch für den Schinken stammt von den eigenen Schweinen. Die Tiere sind oft draußen und bewegen sich viel. "Durch die viele Bewegung bekommt man kernigeres und satteres Fleisch“, erklärt Brigitte.

Im Stall erwartet die Schweine - und auch Rinder - dann ein gemütliches Strohbett. Geschlachtet werden die Tiere auf dem Hof von Brigittes Mann Martin, der Metzger ist. Auch geräuchert wird alles von den Müllerleiles selbst in der eigenen Räucherei.

Schnaps aus der eigenen Brennerei ist eine weitere Spezialität. Das Schnapsbrennen auf dem Kasperhof ist Männersache - denn Brigittes Mann Martin und Sohn Christian brennen leidenschaftlich gerne. Und so werden aus Zwetschgen, Äpfel, Kirschen von den eigenen Streuobstwiesen leckere Obstbrände.

In unmittelbarer Nähe zum Kasperhof befinden sich die Waldflächen der Familie. Dort gewinnen sie Holz, das sie für ihre Hackholzheizung benötigen. Zwischen den großen Tannen befindet sich aber auch eine kleine Christbaumplantage.

Kräuterpädagogin Brigitte liebt die Natur um ihren jahrhundertealten Hof herum. Auch im Winter ist sie viel draußen unterwegs, um wilde Kräuter zu sammeln.

In der Weihnachtszeit wird nicht nur die gute Stube geschmückt, sondern auch der Hof selbst. Natürlich erst recht, wenn "Land und Lecker"-Besuch kommt ...

Wild und weihnachtlich ...

Brigitte serviert als Vorspeise geräuchertes Wild mit eigenen Kräutern, dazu Birne und schwarze Walnüsse. Als Hauptspeise serviert sie Rehbäckchen auf Rosenkohl und Kartoffelplätzchen. Ein typisches Schwarzwälder Tannenhonig-Parfait mit Zwetschgen-Schlehenmus krönt ihr weihnachtliches Menü.

Neben dem Hofbesuch entführt die Gastgeberin die anderen Landfrauen noch auf den romantischen Adventsmarkt nach Gengenbach. Dort verwandelt sich jedes Jahr das Rathaus mit seinen 24 Fenstern in das weltgrößte Adventskalenderhaus!

"Land und Lecker im Advent" - Landfrauen aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg laden die Zuschauer zu einem festlichen Weihnachtsmenü ein.

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Stand: 04.11.2019, 15:05

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