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21.10.1680 - Gründung der Comédie-Française

Die "Comedie Francaise" in Paris

ZeitZeichen

21.10.1680 - Gründung der Comédie-Française

Von Christoph Vormweg

Die älteste Sprechbühne Frankreichs wird "das Haus Molières" genannt - im Andenken an den großen Komödiendichter. Als einziges Nationaltheater verfügt es über ein festes Ensemble. Wegen der hohen Staatssubventionierung gibt es oft scharfe Kritik.

Ludwig XIV., der bekennende Molière-Bewunderer, legte 1680 zwei rivalisierende Theater-Ensembles zusammen und gründete die Comédie-Française. Im Repertoire dominierten neben Molière die klassischen Dramatiker Racine und Corneille.

Die Erfolgsgeschichte - bereichert um die Stücke des Aufklärers Voltaire - wurde nur durch die mehrjährige Schließung während der Französischen Revolution unterbrochen. Der theatergeschichtlich wichtigste Moment war 1830 die Saalschlacht um das Stück "Hernani":

Die Romantiker um Victor Hugo forderten mit Erfolg den Abschied von den zu starren klassischen Theaterregeln. Heute kämpft die Comédie-Française, oft abgetan als zu "bourgeois", um neue kreative Impulse.

Redaktion: Hildegard Schulte

Comédie Francaise gegründet (am 21.10.1680)

WDR ZeitZeichen 21.10.2020 14:46 Min. Verfügbar bis 22.10.2090 WDR 5


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Stand: 07.10.2020, 13:29