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01.01.1892 - Einwanderungsbehörde auf Ellis Island

Ellis Eiland, Holzstich, ca. 1897

ZeitZeichen

01.01.1892 - Einwanderungsbehörde auf Ellis Island

Von Almut Finck

Zwölf Millionen Immigranten strömten zwischen 1892 und 1954 über Ellis Island in die USA. Für sie war die legendäre Einwandererinsel im Hafen von New York das Tor zum Paradies, oder zumindest zum Glück. Wer hier ankam, war auf dem Schiff Dritter-Klasse-Passagier gewesen, zählte zu den Ärmsten der Armen, den "huddled masses“, den geknechteten Massen, wie sie die Inschrift auf der berühmten Freiheitsstatue begrüßt.

Passagiere der ersten und zweiten Klasse durften nämlich direkt an Land und wurden nicht durch die riesige Eingangshalle geschleust, wo strenge Einwanderungsbeamte sicherstellten, dass niemand der Ankömmlinge beabsichtigte, den amerikanischen Präsidenten zu ermorden und dass alle geistig gesund und körperlich fit waren.

Die Irin Annie Moore setzte am 1. Januar 1892 als erste Immigrantin den Fuß auf Ellis Island, der norwegische Seemann Arne Peterssen war der letzte. Seit 1954 reisen Einwanderer mit dem Flugzeug.

30 Jahre lang verfiel Ellis Island, das Symbol für die Einwanderung in die USA schlechthin. Dann wurde ein Museum gebaut. Heute besuchen jährlich zwei Millionen Amerikaner den Ort, an dem ihre Vorfahren erstmals den Boden der neuen Heimat betraten.

Redaktion: Michael Rüger

Einwanderungsbehörde auf Ellis Island eröffnet (am 01.01.1892)

WDR ZeitZeichen 01.01.2017 14:57 Min. Verfügbar bis 30.12.2026 WDR 5

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Stand: 16.11.2016, 15:16