19.05.1588 - Die spanische Armada sticht in See

Die Spanische Armada, Kriegsflotte vom König Philipp II., historischer Stich

ZeitZeichen

19.05.1588 - Die spanische Armada sticht in See

Von Andrea Kath

Sie galt als unbesiegbar. Bis zum Sommer 1588. Die geplante Invasion Englands durch die spanische Armada Philipps II. endete in einem Desaster. Es war der Anfang vom Ende des spanischen Weltreichs.

Die Reformation hatte Europa Ende des 16. Jahrhunderts gespalten. Nach jahrelangen missglückten Verhandlungen wollte der erzkatholische spanische König Philipp II. die englischen Ketzer gewaltsam wieder auf den rechten Weg bringen. Hinzu kam, dass englische Freibeuter wie Francis Drake im Auftrag von Elisabeth I. die Weltmeere unsicher machten und auch in spanischen Herrschaftsbereichen plünderten. Schließlich hatte Philipp II. genug von der Protestantin Elisabeth I. und ihrem Expansionsbestreben - und rüstete zum Kampf gegen England.

Im Frühling 1588 waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Die ersten Schiffe der spanischen Armada stachen im Mai 1588 von Lissabon aus in See. Doch gegen die viel modernere englische Flotte waren die spanischen Angreifer am Ende machtlos. Im Sommer des Jahres 1588 herrschte auch noch ungewöhnlich schlechtes Wetter. Viele Schiffe der spanischen Armada versanken vor der Küste Englands in stürmischer See.

Redaktion: Ronald Feisel

Die Spanische Armada sticht gegen England in See (am 19.05.1588)

WDR ZeitZeichen 19.05.2013 14:37 Min. Verfügbar bis 17.05.2053 WDR 5


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Stand: 08.04.2016, 16:08