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1945 - Anne Frank stirbt in Bergen-Belsen

Portrait der Anne Frank

ZeitZeichen

1945 - Anne Frank stirbt in Bergen-Belsen

Von Daniela Wakonigg

Anne Frank ist eine von rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Ihre Geschichte, festgehalten in einem Tagebuch, ruft bis heute die Gräuel der Judenverfolgung durch die Nazis in Erinnerung.

Geboren wird Anne Frank 1929 in Frankfurt am Main. Da die Franks Juden sind, flieht die Familie 1934 nach Amsterdam, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgegen. Als die Niederlande 1940 von der deutschen Wehrmacht besetzt werden, verstecken sich Anne und ihre Familie in einer geheimen Wohnung. Dort beginnt die 13jährige Anne Frank mit dem Schreiben ihres Tagebuchs. Im August 1944 wird das Versteck entdeckt und die Familie Frank nach Auschwitz deportiert.

Da sich die Rote Armee nähert, verlegt man Anne und ihre Schwester Margot ins Konzentrationslager Bergen-Belsen bei Hannover. Dort sterben die beiden Mädchen im Februar oder März 1945 an Fleckfieber. Der einzige Überlebende der Familie Frank ist Annes Vater. Er veröffentlicht nach dem Krieg ihr Tagebuch, das von einer Nachbarin in Amsterdam vor der Gestapo gerettet worden war. Es wird zu einem der meistverkauften Bücher weltweit.

Redaktion: Hildegard Schulte

Anne Frank, Nazi-Opfer (Todesjahr 1945)

WDR ZeitZeichen 12.03.2020 14:52 Min. Verfügbar bis 13.03.2099 WDR 5

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Stand: 28.01.2020, 15:05