Illustration eines Mannes im Hintergrund Berlin und Galiläa

Heimat gibt es nur zweimal - Von Berlin nach Galiläa

Stand: 01.02.2021, 11:45 Uhr

Die Waldmans ziehen nach vier Jahren in Berlin zurück nach Israel, aufs Land. Nicht alle sind begeistert, aber: "Beschlossen ist beschlossen!" Im Gepäck: zwei Sprachen, zwei Staatsbürgerschaften, eine Sehnsucht und große Sorgen.

Von Ofer Waldman

WDR 5, Samstag, 20. Februar und 27. Februar 2021, 13.30 – 14.00 Uhr
Wiederholung: Sonntag, 21. Februar und 28. Februar, 18.30 – 19.00 Uhr

Die Mutter hat Heimweh. Den drei kleinen Kindern ist Israel eine kaum bekannte ferne Heimat, Berlin hingegen wohlvertraut. Ofer Waldman, der Vater, steht dem Umzug skeptisch gegenüber. Er macht das Beste aus der Situation und begleitet alles mit seinem Aufnahmegerät: Den Umzug und das erste Jahr in der alt-neuen Heimat: Vom Packen des Containers in Berlin über die Ankunft in Israel, Einschulung, Familienfeste und jüdische Feiertage, politische Demonstrationen, Gedenktage und die Konfrontation mit der angespannten nahöstlichen Realität. Wie werden die jungen Eltern und ihre Kinder mit den Herausforderungen eines neuen Alltags umgehen?

Teil 1: Der Nicht-Umzug - 20. Februar 2021

Ofer Waldman geht im Sommer 2018 mit seiner Familie von Deutschland zurück nach Israel. Der unbezwingbaren Sehnsucht seiner Frau Gili folgend. Für ihn ein "ungewollter Umzug". Er macht sich große Sorgen, denn das Land hat sich verändert. 

Teil 2: Ein Gast, der bleibt - 27. Februar 2021

Ofer Waldman und seine Familie richten sich in ihrem neuen Zuhause in Israel ein. Wenn der Journalist gefragt wird, wo er herkommt, dann antwortet er: "Ein halbes Herz aus Jerusalem, ein halbes Herz aus Deutschland". Gibt es Heimat zweimal?

Ausstrahlung am 20. Februar und 27. Februar 2021
Von Ofer Waldman
Redaktion: Leslie Rosin
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019