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WDR 4-Podcast "immer frei - so geht Rente"

Ehrensache! Das Ehrenamt

Stand: 21.02.2024, 06:00 Uhr

Transkription 

[00:00:01.720] - Jingle
Jingle "immer frei - so geht Rente". Ein Podcast vom WDR.  

[00:00:10.770] - Matthias Bongard
Ehrenamt muss man sich leisten können.

[00:00:12.660] - Julia Simonson
Dann sind das in etwa 40 Prozent der Menschen in Deutschland.

[00:00:16.740] - Matthias Bongard
Von der Arzthelferin bis zum ...

[00:00:20.910] - Bettina Hartmann
...
Zoodirektor.

[00:00:21.570] - Matthias Bongard
Zoodirektor. Gut, danke.

[00:00:24.150] - Bettina Hartmann
Eine wirklich ausdrückliche politische Wertschätzung für das, was Menschen ehrenamtlich leisten. Es wird hier und da mal erwähnt, aber es müsste, glaube ich, viel mehr sein.

[00:00:35.850] - Matthias Bongard
Matthias Bongard begrüßt Sie zu dieser Ausgabe, zu dieser Folge von "immer frei". Und wenn Sie mal in unsere anderen Folgen reingehört haben, wird Ihnen, glaube ich, ziemlich schnell klar, um was es in diesem Podcast geht. Es geht um alle Themen, die man auch schon mal vor dem Ruhestand bedenken könnte. Zehn Sätze darauf verschwenden, darüber zu reden. Zehn Gedanken oder vielleicht auch zehn Taten, die man schon vorher umsetzen kann, damit man in diese ganz neue Lebenssituation, den Ruhestand, in weiten Teilen vorbereitet reingehen kann. Was kann ich Ihnen für heute versprechen? Ich verspreche Ihnen einfach mal, dass wir über etwas reden, was Ihr Leben im Ruhestand gegebenenfalls noch mal richtig verändern könnte. Im positiven Sinne. Was ist das? Überschrieben ist die heutige Folge mit dem Titel "Ehrenamt". Und ich begrüße aber zunächst mal die Gäste. Zum einen Bettina Hartmann. Einen lieben Gruß an Sie! Sie sind verantwortlich tätig beim Senior Experten Service. Was es alles gibt. Was ist das in einem Satz erklärt.

[00:01:37.320] - Bettina Hartmann
Der Senior Experten Service ist eine Organisation, der das Ehrenamt ermöglicht und das im Inland und Ausland, Kurzzeiteinsätze in Entwicklungs- und Schwellenländern, vier bis sechs Wochen, um dort Wissen liegen zu lassen. Oder in Deutschland zum Beispiel, um Auszubildende zu begleiten oder in Schulen Bewerbungstrainings zu machen und Ähnliches.

[00:01:57.960] - Matthias Bongard
Bevor wir es konkreter machen: Ich hänge die Latte nicht zu hoch, wenn ich sage: Wer bei Ihnen anruft, der kann vielleicht die Nachricht bekommen: "Ja, wir können Sie nach Neuseeland schicken oder nach Mexiko." "Ach, Sie möchten nach Schweden?" "Da haben wir auch was frei."

[00:02:10.500] - Bettina Hartmann
Ja, Mexiko ist ganz realistisch, weil das noch im Bereich der geförderten Länder ist. Entwicklungs- und Schwellenländer. Neuseeland und Schweden funktioniert auf freifinanzierter Basis. Aber geht auch.

[00:02:21.930] - Matthias Bongard
Reden wir gleich über den anderen Superlativ, den ich verteilen kann. Ist an  Dr. Julia Simonson. Schönen guten Tag. Sie sind verantwortlich tätig beim Deutschen Zentrum für Altersfragen - DZA. Guten Morgen.

[00:02:35.880] - Julia Simonson
Guten Morgen.

[00:02:37.140] - Matthias Bongard
Sie haben maßgeblich mitverantwortlich in den letzten Jahren die größten Studien und Befragungen zum freiwilligen Engagement und zum Ehrenamt in Deutschland. Sind Sie Königin der Zahlen?

[00:02:52.710] - Julia Simonson
Zumindest sammeln wir sehr viele Zahlen. Wir haben zwei Erhebungen des Deutschen Freiwilligenservice gesammelt. Das ist wirklich eine sehr groß angelegte Studie zum freiwilligen und ehrenamtlichen Engagement. Und wir führen außerdem jetzt auch den deutschen Altersurvey durch, eine längsschnittliche, das heißt auch auf Dauer angelegte Befragung älterer Menschen. Da geht es um ganz viele Themenbereiche, unter anderem aber auch um das Ehrenamt.

[00:03:23.940] - Matthias Bongard
Sie sind Soziologin und nicht nur an Zahlen interessiert, sondern auch, warum Menschen etwas tun. Bleiben wir aber noch kurz bei einer Zahl: Wie viele Menschen in diesem Land sind, bereit oder tun es, sich ehrenamtlich zu engagieren?

[00:03:39.410] - Julia Simonson
Das kommt darauf an, wie man ehrenamtliches, freiwilliges oder freiwilliges Engagement definiert. Wenn man sich das freiwillige Engagement anguckt, also wirklich so das ganz umfassende Spektrum von den Tätigkeiten in Vereinen, in Organisationen bis zu dem sehr informellen Engagement in kleinen Gruppen, dann sind das in etwa 40 Prozent der Menschen in Deutschland.

[00:04:11.030] - Matthias Bongard
40 Prozent! Frau Simon, ich las mal, dass Menschen, die nicht im Ehrenamt gearbeitet haben, während ihrer Arbeitszeit, das im Rentendasein auch eher nicht tun. Kann man das so pauschal behaupten?

[00:04:21.920] - Julia Simonson
Ganz so pauschal ist es nicht. Also es gibt tatsächlich eine hohe biografische Kontinuität im Ehrenamt. Das heißt, Menschen engagieren sich häufig über einen langen Zeitraum. Wir haben uns aber auch mal angeguckt, wer eigentlich in höherem Alter noch mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit beginnt. Und da sehen wir, das gibt es durchaus auch. Das heißt, wenn man sich mal die Altersgruppe der 60- bis 6-Jährigen anguckt, dann sieht man, dass ein gutes Drittel erst in den letzten sechs Jahren mit einem Ehrenamt begonnen hat. Und bei der nächsthöheren Altersgruppe, das heißt bei den Mitte 60- bis Anfang 70-Jährigen, sind es immerhin noch ein Viertel.

[00:05:08.510] - Matthias Bongard
Dann hoffe ich mal sehr, dass nach dieser halben Stunde heute viele vielleicht sagen: Ach, ich probiere es auch mal! Und Bettina Hartmann könnte da helfen. Frau Hartmann, wer sich bei Ihnen meldet, meldete sich mit dem Satz: "Ich kann was" und Sie sagen: "Ich gucke, ob Ihr Können gebraucht wird."

[00:05:23.120] - Bettina Hartmann
Fast. Tatsächlich bekommen wir oft die Frage: "Können Sie mich überhaupt gebrauchen?" Und dann ist meistens die Antwort "Ja." Wir legen Wert auf, wie soll ich sagen geschlossene Biografien. Wir brauchen Berufserfahrung, weil wir einen Entsendedienst sind, der berufsbezogen die Aufträge vergibt. Mindestens acht Jahre Berufserfahrung setzen wir voraus.

[00:05:47.570] - Matthias Bongard
Werden die meisten, die in den Ruhestand gehen, haben?

[00:05:50.210] - Bettina Hartmann
Ja, aber in einem Feld. Also, wenn jemand so durchgesprungen ist, alle zwei Jahre was komplett anderes gemacht hat, dann ist das für uns eher schwierig, diese Person einzusetzen, weil wir sagen: "Na ja, wir nennen uns Seniorexperten Service". Wir brauchen auch wirklich Leute, die tief im Thema sind. Die acht Jahre haben wir definiert für die jüngere Klientel. Wir waren nämlich gestartet vor 40 Jahren, als ein Dienst, der wirklich den Ruhestand angesprochen hat. Und inzwischen gibt es auch die Möglichkeit, Menschen zu entsenden, die noch im Prozess der Berufstätigkeit sind, aber sich für drei Wochen, vier Wochen irgendwie freimachen können.

[00:06:26.390] - Matthias Bongard
Das geht dann, wenn wir das Alphabet mal bemühen, von der Arzthelferin bis zum Zoodirektor.

[00:06:37.430] - Bettina Hartmann
Ja, oder vielleicht Zerspanungsmechaniker?

[00:06:41.390] - Matthias Bongard
Zoodirektor finde ich eigentlich besser. Aber nehmen Sie als Beispiel, was Sie wollen.

[00:06:46.130] - Bettina Hartmann
Der Zerspanungsmechaniker ist mir eingefallen für den Buchstaben Z. Weil wir im technischen Bereich, insbesondere in der beruflichen Bildung, stark angefragt werden und stark aufgestellt sind. Und das sind dann Berufe wie Zerspanungsmechaniker, Metallverarbeiter, Mechatroniker, Elektrotechniker. Diese Werdegänge, die bei uns im dualen System ganz strukturiert vermittelt werden - andere Länder haben ja dieses duale System nicht und haben Berufsschulen, aber keine praktische Ausbildung. Und das ist ein Feld, wo wir sehr viel Nachfrage erfahren. Das gilt aber genauso für alles, was im Lebensmittelbereich ist oder auch im Tourismus. Es ist nicht begrenzt auf diese technischen Berufe.

[00:07:31.820] - Matthias Bongard
Aber auch der Schreiner oder die Zahnarzthelferin hat eine Chance

[00:07:35.060] - Bettina Hartmann
Unbedingt. Jetzt haben Sie die schöne Arzthelferin zur Zahnarzthelferin gemacht. Wir kumulieren alles bei Z.

[00:07:40.490] - Matthias Bongard
Das wäre A bis Z - in einem Wort.

[00:07:43.010] - Bettina Hartmann
Genau. Tatsächlich im medizinischen Bereich ist es mehr der Facharzt oder die Rehabilitationskraft, die Nachfrage erfährt, weil das, was Sie als Arzthelferin bezeichnen, die medizinisch medizinische Fachangestellte, die organisiert praktisch die Praxis. Das kann nachgefragt werden, ist aber nicht ganz so häufig wie die anderen Teile.

[00:08:09.970] - Matthias Bongard
Gehen die in Betriebe, die Sie früher aufgetan haben, möchte ich mal so sagen? Oder rufen Betriebe aus der ganzen Welt bei Ihnen an, weil sie sich nach 40 Jahren kennen und sagen: "Wir hätten da was."

[00:08:20.650] - Bettina Hartmann
Nee, nee, mit 40 Jahre kennen und so, es ist sehr breit verteilt. Tatsächlich legen wir absoluten Wert darauf, dass die Anfrage von dem Partner aus dem Ausland kommt. Wir implementieren selber keine Einsätze. Wir sitzen nicht am Tisch und sagen "da muss jetzt Gemüsebau hin" - nein, sondern wir setzen immer darauf, dass es schon eine existierende Struktur gibt. Wir bezeichnen das als Auftraggeber. Das kann zum Beispiel eine Klinik sein, das kann eine Berufsbildungseinrichtung sein, das kann aber auch ein produzierendes Unternehmen sein. Und dort ist jemand, der sagt: "Ich will mein Personal besser qualifiziert wissen, ich will im Bildungsbereich - weiß ich nicht - die Fachdidaktik verbessern und interaktiven Unterricht einführen. Oder ich möchte meinen meiner Mannschaft beibringen, wie sie mehr Brotsorten produzieren kann. Und ich weiß nicht, irgendwelche Plunderteilchen oder eben in der Kfz Mechatronik das Auto richtig schrauben."

[00:09:16.420] - Matthias Bongard
Frau Simonson, wenn Sie Ihre Studien durchführen, würden Sie jetzt sagen, das hört sich alles nach Pralinen an, die da vergeben werden?

[00:09:25.650] - Julia Simonson
Ich fand die Diskussion zwischen Ihnen beiden gerade ganz interessant, weil sie so ein bisschen widergespiegelt hat. Was wir natürlich auch sehen, nämlich dass ehrenamtliches Engagement häufig sehr voraussetzungsvoll ist. Das heißt, die Engagierten müssen was mitbringen - oder das wird zumindest von den Organisationen, in denen sie sich dann engagieren, häufig gefordert oder erwartet. Und auf der anderen Seite ist das natürlich dann manchmal ein Problem für Personen, die diese formalen Qualifikationen oder wie Sie gesagt haben, diese längere Berufserfahrung dann so beispielsweise nicht mitbringen. Wir sehen das ganz klar in den Beteiligungsquoten im ehrenamtlichen Engagement, also dass beispielsweise Personen mit einer geringeren formalen Bildung sich auch zu niedrigeren Anteilen engagieren. Auch Personen, die über geringe Einkommen verfügen. Da scheint es auch Barrieren tatsächlich zu geben, die an die Engagierten oder die Personen, die sich eigentlich engagieren möchten, herangetragen werden.

[00:10:36.570] - Matthias Bongard
Darf ich das so übersetzen, dass man auch den Lehrsatz schreiben könnte: Ehrenamt muss man sich leisten können?

[00:10:43.810] - Julia Simonson
Das spielt sicherlich auch eine Rolle, diese finanzielle Komponente, dass man beispielsweise auch zum Ort, an dem man sich engagiert, hinfahren muss. Man muss vielleicht bestimmte Dinge erst mal auslegen etc. Das hat auch eine finanzielle Komponente, wenn man zum Beispiel erst mal in einen Verein eintreten muss, dort Mitgliedsbeiträge bezahlen muss und dann erst nach und nach vielleicht auch in eine freiwillige oder ehrenamtliche Tätigkeit dort hineinwächst.

[00:11:17.020] - Matthias Bongard
Gucken wir mal - frage ich Sie beide - auf die Rahmenbedingungen, die Menschen gerne hätten, wenn sie jetzt beispielsweise im Ruhestand noch im Ehrenamt arbeiten. Ist Zeit ein großer Faktor, das viele sagen: "Ja, aber keine 30 Stunden Woche, auch keine zehn, sondern zweimal die Woche nachmittags." Das würde ich gerne einbringen oder opfern, wie immer man das nennen möchte. Gibt es da so was wie Ich möchte mich nicht zu sehr binden.

[00:11:42.980] - Julia Simonson
Ja, das kann ich auch so bestätigen. Also die Zeit ist ganz klar ein Faktor, warum Menschen auch aufhören sich zu engagieren. Das ist einfach zu zeitintensiv für sie geworden ist oder das wird auch häufig als Hinderungsgrund genannt, warum man sich eben gar nicht erst engagiert.

[00:12:04.430] - Matthias Bongard
Frau Hartmann, welche Rahmenbedingungen schaffen Sie? Sorgen Sie für Anreise, für Unterkunft, Verpflegung? Wie auch immer. Oder zahlt man zu?

[00:12:15.560] - Bettina Hartmann
Nein, man zahlt nicht zu. An dieser Stelle kann ich nicht umhin, erst mal sehr dankbar zu sagen: Wir erhalten Förderung. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt bei der Finanzierung der Auslandseinsätze und das Bundesministerium für Bildung und Forschung des BMBF unterstützt bei der Ausbildungsbegleitung und übernimmt damit gewisse Kosten. Das ist unglaublich hilfreich, weil es die Rahmenbedingung für unsere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler dann sehr positiv gestaltet.

[00:12:47.300] - Matthias Bongard
Das ist wie früher auf der Klassenfahrt Man gibt nur das Taschengeld aus.

[00:12:50.300] - Bettina Hartmann
Ja, genau.Wir haben immer eine Beteiligung im Ausland, immer eine Beteiligung der Partner im Ausland, die ich vorhin als Auftraggebende bezeichnete. Die kümmern sich um die lokalen Kosten, Abholung vom Flughafen bis Wiedereinstieg in den Flieger zurück, also Unterbringung, Verpflegung, Transport. Alles liegt auf deren Seite. Die Flugtickets, das ist ja ein sehr entscheidender Faktor: Die werden manchmal von den Auftraggebern übernommen, aber sehr häufig eben auch aus den Fördermitteln getragen.

[00:13:22.310] - Matthias Bongard
Wer sich bei ihnen bewirbt, darf der oder die einmalig irgendwohin? Oder gibt es so was wie: Hat doch prima geklappt, nächstes Jahr wieder.

[00:13:30.260] - Bettina Hartmann
Es gibt Wiederholungstäterinnen und Täter - gar nicht so wenige. Das hängt ein bisschen vom Beruf ab. Also dürfen darf man mehrmals. Die Nachfrage muss aber da sein, denn bei uns definiert ja immer der Partner im Ausland, was er braucht. Wenn Sie ein spanischsprachiger Schokoladenexperte sind oder eine Französisch sprechende Konditorin - oder im Nahrungsmittelbereich. Sie können auch Bierbrauer sein. Ist auch gut. Dann sind Sie gefragt und dann kommen wir zwangsläufig öfter auf Sie zu, weil die - sagen wir andersrum: Die Nachfrage ist größer als die Auswahl. Und dann sind wir dankbar, wenn sie mehrmals Einsätze übernehmen. Es gibt andere Berufsbilder, da haben wir einfach weniger Anfragen. Und da versuchen wir, es so fair wie möglich zu verteilen.

[00:14:20.090] - Matthias Bongard
Frau Dr. Simonson, im Deutschen Zentrum für Alltagsfragen werden Sie auch der Frage nachgehen: Wie könnte man mehr Menschen dazu motivieren, ins Ehrenamt zu gehen? Hätten Sie Ihre Forderungsliste gleich auf den Tisch liegen, wo Sie sagen: Wenn die Bedingungen ein bisschen besser wären, ginge es unserem Land, was soziales Engagement angeht, noch goldener?

[00:14:43.030] - Julia Simonson
Ja. Also erst mal muss man sagen, es engagieren sich ja schon sehr viele Menschen. Und Engagement ist natürlich auch freiwillig. Das heißt, es sollte jetzt niemand in ein Engagement hineingetrieben werden und es sollte freiwillig bleiben. Aber es gibt sicherlich auch Menschen, die sich das gut vorstellen könnten, die vielleicht auch Interesse haben, aber bislang noch nicht das gefunden haben, die Tätigkeit gefunden haben, bei der sie sich dann auch tatsächlich einbringen können. Was, denke ich, wichtig ist, ist nicht immer nur die Personengruppen in den Blick zu nehmen, die sich ohnehin schon zu sehr großen Anteilen engagieren, die ja - im Prinzip diejenigen, die eben über eine hohe formale Bildung verfügen, die viel Berufserfahrung auch in qualifizierten Berufen vielleicht mitbringen, die einen guten finanziellen Background haben, sondern auch mal auf die Gruppen zu schauen, die noch nicht so gut vertreten sind im ehrenamtlichen Engagement, also beispielsweise Personen mit niedrigen Einkommen, Personen mit Migrationshintergrund. Auch ältere Frauen engagieren sich seltener als ältere Männer. Auch da kann man sicherlich noch gucken, wie man da die Quote steigern kann. Und dann stellt sich natürlich die Frage Was kann man da machen? Was ganz wichtig ist für die Ehrenamtlichen sind natürlich gute Rahmenbedingungen in ihrem Engagement, Umfeld selbst. Das heißt, es bedarf auch Hauptamtliche, die die Tätigkeit anleiten, die für Rücksprachen zur Verfügung stehen. Mitsprachemöglichkeiten sind auch sehr wichtig. Das heißt, die ehrenamtlich Engagierten wollen natürlich auch mitbestimmen können, wie in welcher Form sie sich engagieren. Das ist etwas, das unterscheidet sich dann vielleicht auch so ein bisschen vom Arbeitskontext im Erwerbsleben vorher, wo das vielleicht eher in Kauf genommen wird, dass man nicht so viele Mitsprachemöglichkeiten hat. Das gestaltet sich dann im Ehrenamt.

[00:16:58.840] - Bettina Hartmann
Eine Frage habe ich dazu - darf ich?

[00:17:00.370] - Matthias Bongard
Ja, gerne.

[00:17:01.810] - Bettina Hartmann
Wenn Sie sagen, ältere Frauen engagieren sich weniger häufig als ältere Männer. Zählen Sie das private Ehrenamt mit, die Pflege der Eltern? Denn das ist ganz häufig.

[00:17:15.550] - Julia Simonson
Genau. Aber das würde nach unserer Definition nicht zum ehrenamtlichen Engagement zählen. Das ist natürlich unglaublich wichtig, gar keine Frage. Dieses familiäre Engagement, die Übernahme von Pflegeaufgaben, von Betreuungsaufgaben und genau, wenn man sich das anguckt, da ist die Aufteilung natürlich eine andere zwischen den Geschlechtern. Aber wenn man jetzt wirklich auf das ehrenamtliche Engagement schaut, dann sieht man bei den älteren Jahrgängen noch diesen Geschlechterunterschied. Bei jüngeren Menschen sehen wir das nicht mehr, da ist das ausgeglichen. Da haben wir ja gleiche, ähnliche Beteiligungsquoten bei Frauen.

[00:17:57.400] - Matthias Bongard
Und damit sind wir aber beim Thema Würdigung und Wertschätzung für das, was man im Ehrenamt macht. Ist es so, dass - glauben Sie, Frau Simonson, dass Menschen mehr Anreiz bräuchten? Ich mache es mal konkreter: Eine Gästin einer Folge von "immer frei" hat mir nach dem Gespräch gesagt: "Wir machen das alles ehrenamtlich - und die können sich Ihre Ehrenamtskarte" wörtlich "irgendwo hinstecken." Wer Ehrenamt macht, der braucht jetzt nicht diese Vergünstigungen im Museum oder den kostenlosen Eintritt. Man sollte vielmehr vielleicht einen kleinen Obolus leisten, damit Menschen ihre Zeit investieren und nicht damit aufhören.

[00:18:37.120] - Julia Simonson
Also Anerkennung ist grundsätzlich sicherlich sehr wichtig. Ich glaube, das ist auch nicht so pauschal zu sagen, dass es nur die eine Art der Anerkennung gibt. Sie hatten ja eher diesen monetäre Anerkennung angesprochen, sondern Anerkennung kann sich sicherlich aus vielen Bausteinen zusammensetzen. Das ist sicherlich die Wertschätzung in der Tätigkeit selbst, dass man eben auch gehört wird mit den eigenen Belangen, dass man mitbestimmen kann, dass es wertgeschätzt wird. Dann diese Ehrenamtscards - ich weiß nicht, wie gut die funktionieren, aber das ist natürlich auch ein Versuch, Anerkennung zu zeigen. Und für einige ist es sicherlich auch hilfreich oder kommt vielleicht bei einigen auch gut an. Dieses Monetäre, etwas dazu zu verdienen kann auch Anerkennung bringen, ist aber tatsächlich für die meisten Engagierten kein zentrales Motiv. Warum sie sich engagieren wollen. Das sehen wir in unseren Zahlen.

[00:19:42.930] - Bettina Hartmann
Ich glaube, die Ehrenamtskarte zieht fast noch mehr als monetäre Kompensation, weil sie die finanzielle Vergünstigung in sich trägt: Ich kann - weiß ich nicht - in Museen gehen, ich kann Verkehrsmittel günstiger nutzen, sie aber gleichzeitig auch den Charakter einer Auszeichnung hat: "Seht her, ich habe eine Ehrenamtskarte, da könnt ihr sehen, dass ich mich engagiere."

[00:20:09.150] - Matthias Bongard
Sie haben gerade dazwischen funken wollen bei der Unterscheidung Männer und Frauen im Ehrenamt. Was sagt Ihre Kartei? Sind es eher Männer, die sagen: "Och, sechs Wochen Ausland gerne". Und Frauen, die eher sagen "Ich weiß noch nicht".

[00:20:24.540] - Bettina Hartmann
In dem klassischen Bereich, in dem Bereich, wo wir wirklich mit Ruheständlern zu tun haben, bestätige ich grundsätzlich das, was Frau Dr. Simonson auch gesagt hat: Es sind mehr Männer. Wir haben ungefähr 25 Prozent Frauen in dem Bereich. Wenn ich aber in die jüngere Sparte schaue, in den sogenannten Weltdienst 30+, das sind die Berufstätigen, wo ich gesagt habe acht Jahre Berufserfahrung, dann geht es auch. Da haben wir fast ein fast ausgewogenes Verhältnis. Aber es ist nicht ausgewogen über die Berufe. Das heißt, wenn ich Schreiner suche, wenn ich Mechatroniker suche, wenn ich irgendwie im technischen Bereich suche, dann bin ich überwiegend bei Männern. Wenn ich in Sozial- oder Bildungsberufen suche, dann habe ich viele Frauen.

[00:21:11.490] - Matthias Bongard
Frau Simonson, Zeit ist der eine Faktor. Aber Sie hinterfragen sicherlich auch Motive. Was ist das Motiv für Menschen, im Ehrenamt zu arbeiten? Auch diese Überlegung, das Gefühl, wie immer man das nennen möchte: "Mir ging es doch eigentlich immer ganz gut. Jetzt möchte ich der Gesellschaft, den Menschen etwas zurückgeben."

[00:21:33.060] - Julia Simonson
Also in der Regel ist es nicht ein Motiv, was dominiert, sondern es ist ein Bündel von Motiven. Und tatsächlich sagen fast alle Engagierten, dass es für sie wichtig ist, dass ihnen ihre freiwillige Tätigkeit Spaß macht. Und dann kommen aber auch andere Motive dazu, wie beispielsweise anderen Menschen helfen zu wollen oder auch Kontakt zu anderen Menschen zu gewinnen. Das Letztere, dieses soziale Motiv des Austauschs, das ist gerade für die Personen im Ruhestandsalter wichtig. Das sehen wir. Für die Jüngeren spielt es noch nicht so eine ganz große Rolle, aber es wird dann mit zunehmendem Alter wichtiger.

[00:22:17.040] - Matthias Bongard
Gibt es Sorgen in manchen Bereichen, dass der Nachwuchs wegbricht? Denn wir sollten uns ja alle noch mal vor Augen halten, auch bei der Freiwilligen Feuerwehr, das ist ein Ehrenamt - in der Politik, im Stadtrat, in kleineren Kommunen, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, THW, Katastrophenschutz, Punk, Punkt, Punkt, die wir wie selbstverständlich hinnehmen.

[00:22:38.430] - Julia Simonson

Ja, also diese Befürchtungen, die gibt es teilweise auch sehr stark. Wir sehen zwar im Zeitvergleich, dass sich die Beteiligung im Engagement steigert. Also die Engagementquoten haben über die letzten 20 Jahre hinweg zugenommen, aber wir haben natürlich eher schwächer besetzte, nachwachsende Geburtsjahrgänge. Das sehen wir ja auch auf dem Arbeitsmarkt. Da haben wir einen Fachkräfte und auch einen allgemeinen Arbeitskräftemangel teilweise, und das macht sich dann entsprechend auch in verschiedenen Engagementbereichen bemerkbar. Und was Organisationen auch beklagen, ist der Mangel an Nachwuchspersonen, die sich tatsächlich dann auch für eine längere Zeit an eine Tätigkeit, an einer Aufgabe binden und die auch bereit sind, längerfristig dann Verantwortung im Sinne einer Leitungsfunktion zu übernehmen.

[00:23:38.070] - Matthias Bongard
Nehmen wir beispielsweise die Tafeln. Damit könnten wir ein ganz großes Fass aufmachen. Wenn man nämlich sagt, das ist eigentlich eine staatliche Aufgabe oder unterlassene Hilfe, und das wird einfach dem Ehrenamt aufgepfropft.

[00:23:51.930] - Julia Simonson
Ja, da sprechen Sie ein ganz wichtiges Thema an, das man wirklich diskutieren sollte. Inwiefern es eigentlich vertretbar ist, bestimmte Bereiche der Daseinsvorsorge sozialer Bereiche eigentlich so stark auf die Schultern von Ehrenamtlichen zu stellen.

[00:24:17.280] - Matthias Bongard
Kommen wir noch mal auf einen ganz anderen Aspekt. Nehmen wir mal diesen schönen Satz: "Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen? Es wird sich auszahlen.", Denn es kommt ja noch was dazu, nämlich Zufriedenheit, gesünderes Leben. Frau Hartmann. Ist das etwas von den Wiederkehrern, was Ihnen auch so gespiegelt wird, dass die sagen, "Boah, das war so bereichernd für mein Leben im Ausland anderthalb Monate zu arbeiten"?

[00:24:41.880] - Bettina Hartmann
Absolut. Wir haben vorhin über Motive gesprochen, und da kam raus: "Ich will etwas zurückgeben. Es ist mir gut gegangen" - das stimmt, das höre ich oft. Ich höre aber auch den Gesundheitsaspekt, wie "Ich bin gefordert. Ich muss noch mal richtig ran. Das hält mich jung". Und natürlich die Anerkennung, die man im Ausland dafür bekommt. Und das sind alles Motive, die gespiegelt werden. Es gab auch bei uns Umfragen, die das ganz deutlich auswertbar gemacht haben. Aber auch im täglichen Gespräch hört man genau das.

[00:25:16.070] - Matthias Bongard
Gibt es bei Ihnen vorher ein Casting? Ich sage es mal andersrum: Gucken Sie sich die Menschen an, die Sie irgendwo hinschicken.

[00:25:23.930] - Bettina Hartmann
Natürlich. Wir haben zwar eine sehr positive Auswahl an Menschen in unserem Register, weil es eben diejenigen sind, die schon mal bereit sind, sich zu engagieren. Aber es ist auch der Querschnitt der Bevölkerung in gewisser Weise abgebildet.

[00:25:41.690] - Matthias Bongard

Um mal für alle die, die sich jetzt fragen könnten die mich auch gebrauchen, die Dimension zu nennen. Ich glaube, sie haben 12.000 Menschen in ihrer Kartei, 50 Branchen mit 500 beruflichen Richtungen. Also für alle eigentlich was dabei?

[00:25:54.650] - Bettina Hartmann
Ja, das ist richtig.

[00:25:57.170] - Matthias Bongard
Boah - riesig! Wenn Sie sich abschließend noch was wünschen würden, was Ehrenamt und freiwilliges Engagement anging, was wäre auf Ihrer Wunschliste ganz oben? Frau Simonson

[00:26:08.410] - Julia Simonson
Ja, ich überlege gerade, was nenne ich jetzt als ersten Wunsch? Also für mich ist es tatsächlich wichtig, dass man auch den Personengruppen, die sich eben noch nicht so stark engagieren, wirklich die Möglichkeit einräumt, da Barrieren abbaut, auch niedrigschwellige Angebote macht. Ich denke, dass das würde ich mal als ersten Wunsch nennen. Es gibt noch ein paar weitere.

[00:26:36.640] - Matthias Bongard
Frau Hartmann, Sie hatten länger Zeit zu überlegen.

[00:26:42.160] - Bettina Hartmann
Eine wirklich ausdrückliche politische Wertschätzung für das, was Menschen ehrenamtlich leisten. Es wird hier und da mal erwähnt, aber es müsste, glaube ich, viel mehr sein.

[00:26:52.870] - Matthias Bongard
Und einmal im Jahr dürfen ein paar beim Bundespräsidenten vorbei. Wollten Sie damit sagen, Ja?

[00:26:58.330] - Bettina Hartmann
Das ist so.

[00:27:00.460] - Matthias Bongard
Dr. Julia Simonson, einen ganz lieben Dank für Auskunft, was das Deutsche Zentrum für Altersfragen erforscht hat bei Motivation und in den Ausprägungen von Ehrenamt, und Bettina Hartmann vom Senior Experten Service. Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei Ihnen das Telefon jetzt nicht weniger klingeln wird, nach dem was wir besprochen haben.

[00:27:21.730] - Bettina Hartmann
Das kann sein. 26090-0 in Bonn.

[00:27:25.570] - Matthias Bongard
Sagen Sie mal, ich überlege, ob ich acht Jahre Bierbrauer lerne. Ihnen ein liebes Dankeschön für Auskunft geben und sprechen in diesem Podcast. Danke!

[00:27:36.400] - Jingle
Die U-Tipps - für alle, die noch mehr zu diesem Thema wissen wollen. Von und mit Ute Schneider.

[00:27:47.710] - Matthias Bongard
Und Ute Schneider wie immer hinten dran. Ute - mit Tipps und mit Tipps. Frage aber vorab: Hast du einen Traumjob, den du mal im Ausland für anderthalb Monate machen möchtest?

[00:27:56.890] - Ute Schneider
Ja, liegen am Strand und gucken fände ich echt sehr gut. Aber ich glaube, das ist nicht im Programm irgendwo.

[00:28:01.480] - Matthias Bongard
Wird nicht vermittelt. Also andere Ratschläge.

[00:28:04.300] - Ute Schneider
Gut, also gerne mal klicken. "Deutsches Ehrenamt" - da gibt es Infos zum Thema und auch so eine Beispielliste, was es alles für Ehrenämter gibt. Und da gibt es auch Antworten auf die Frage: "Was ist zum Beispiel mit einer Versicherung?" Wenn ich nämlich ein Ehrenamt ausübe und nicht über den Träger versichert bin, dann kann vielleicht so eine Haftpflicht oder eine Unfallversicherung ganz sinnvoll sein. Und du weißt ja, welche Seite immer empfohlen wird.

[00:28:27.490] - Matthias Bongard
Immer geht die Seite der Deutschen Rentenversicherung, weil die wirklich zu allem was schreiben und informieren und auch immer aktuell sind. Da habe ich noch mal kurz Klugscheißer sein? Ich habe gelernt, dass es tatsächlich einen Unterschied zwischen Ehrenamt und freiwilligem sozialen Engagement gibt. Denn in dem Wort Ehrenamt steckt tatsächlich Amt drin, also Bürgermeisterin oder Schöffe oder wie auch immer. Und das andere ist freiwilliges soziales Engagement. Wir unterscheiden aber nicht. Unter Ehrenamt verstehen wir alles. Was verstehst du noch unter einem guten Ratschlag?

[00:28:59.620] - Ute Schneider
Bei der Rentenversicherung gibt es eine Broschüre, die heißt "Ehrenamt im Einsatz kann sich lohnen". Die kann man runterladen, ganz leicht. Und da gibt es auch viele Infos zum Ehrenamt. Und da gibt es auch Infos über Freibeträge, zum Beispiel auch als Übungsleiter. Also ganz gut, da mal zu klicken. Und wenn man noch ein passendes Ehrenamt sucht, könnte man auch gerne mal den Helfomat testen. Das ist eine Internetseite. "Helfen kann jeder", heißt die und da muss man ein paar Fragen beantworten. Und dann gibt es Vorschläge, was vielleicht für eine Hilfsorganisation in der Nähe passend ist.

[00:29:29.080] - Matthias Bongard
So einen Helfomat hätte ich gern oft im Leben. Ehrenamt, das kann alles sein. Morgens Butterbrote in der Schule schmieren oder Trainerin im Gymnastikverein. Jetzt gibt es aber öfter Rentner, die können was. Ja, und für die ist zum Beispiel - hat uns Bettina Hartmann gerade schon erklärt - auch da.

[00:29:46.660] - Ute Schneider
Ja, genau. Und da ist das SES, das haben wir ja schon kennengelernt - und da gerne wirklich mal auf die Internetseite gehen. Da kann man mit einem Klick Unterlagen anfordern, sich online bewerben. Es gibt viele Bereiche, in denen Experten immer gesucht werden. Haben wir ja schon gehört. Handwerk, Gesundheit - und auf der Seite gibt es auch Beispiele. Und auch vor allen Dingen wird gesagt, was auf einen zukommt.

[00:30:05.230] - Matthias Bongard
Wer nicht klicken will, kann hören.

[00:30:06.940] - Ute Schneider
Ja, und zwar einen anderen Podcast "Babyboomer zwischen Arbeit und Rente"" heißt der. Da gibt es eine Folge "Wie finde ich ein Ehrenamt, das zu mir passt?" Da gibt es ein Gespräch mit einer Geschäftsführerin, einer Ehrenamtsagentur. Und von solchen Agenturen gibt es in Nordrhein-Westfalen übrigens einige. Wer ein Ehrenamt sucht, gerne mal bei der Landesgemeinschaft der Freiwilligen Agenturen NRW im Netz gucken, da findet man schnell einen Ansprechpartner in der Nähe.

[00:30:30.430] - Matthias Bongard
Und gedanklicher Austausch mit einem Thema hilft auch ganz oft im Leben weiter.

[00:30:35.260] - Ute Schneider
Ja, Mediathek das Stichwort. Erst mal klicken in der WDR Mediathek - mein Tipp: Da gibt es, wie wir wissen, die Folge "Ehrenamt - Senioren im Einsatz". Da geht es um den Einsatz im Ausland über den SES, den wir kennengelernt haben. In dem besonderen Fall ist jemand in einer Schule in Johannesburg. Oder in der ARD Mediathek nachschauen, und zwar eine Folge von "Planet Wissen", die heißt "Ehrenamt - Wie freiwilliges Engagement unsere Gesellschaft zusammenhält". Da spannend zu sehen, wer sich wie engagiert. Meine Lieblingssache ist ein Bankdirektor, der jetzt in der Schule Kinder beim Frühstück begleitet und echt Spaß hat.

[00:31:08.110] - Matthias Bongard
Da habe ich auch schon mal Frau Dr. Simonson gesehen in dieser Folge. Ute ganz lieben Dank und zum Nachlesen alles in Schriftform bei uns auf unserer Internetseite immerfrei.wdr.de. Da finden Sie auch alle weiteren Folgen. Gerne mal durchklicken durchhören und gerne auch weiterempfehlen. Lieben Dank! Und nächste Woche Mittwoch eine neue Folge.

[00:31:33.260] - Jingle
Das war "immer frei. So geht Rente" mit. Matthias Bongard. Ein Podcast vom WDR. Mehr Infos gibt es bei immerfrei.wdr.de