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Night of the Proms 2019

Night of the Proms

WDR 4 präsentiert in Köln, Oberhausen und Dortmund

Night of the Proms 2019

Alan Parsons, Al McKay's Earth, Wind & Fire Experience, Eric Bazilian & Rob Hyman of The Hooters, Leslie Clio, "Mister Music" John Miles und die kanadische Sopranistin Natalie Choquette sind diesmal die künstlerischen Säulen der Night of the Proms. In Begleitung eines Sinfonieorchesters präsentieren sie bei der diesjährigen Tournee ihre größten Hits.

Night of the Proms 2019, Köln, 06.12.2019

Night of the Proms 2019, Köln, 07.12.2019

"Night of the Proms" in Dortmund

Von Markus Rinke

Die "Night of the Proms – Klassik trifft Pop" ist Tradition. Seit mehr als 25 Jahren gibt es die Konzerte in der Weihnachtszeit. Die Stars sind das Orchester, John Miles und Spaghetti.

Night of the Proms, Dortmund,

Natalie Choquette gehört zu den heimlichen Stars der "Night of the Proms" in Dortmund. Die Sopranistin verbindet elegant Spaghetti mit klassischer Musik. Es ist ihr Ausdruck, sich nicht zu ernst zu nehmen, und Arien mit Humor vorzutragen. So bekommt die Arie "Nessun Dorma" aus der Oper "Turandot" einen ganz neuen Dreh.

Natalie Choquette gehört zu den heimlichen Stars der "Night of the Proms" in Dortmund. Die Sopranistin verbindet elegant Spaghetti mit klassischer Musik. Es ist ihr Ausdruck, sich nicht zu ernst zu nehmen, und Arien mit Humor vorzutragen. So bekommt die Arie "Nessun Dorma" aus der Oper "Turandot" einen ganz neuen Dreh.

Choquette stand schon 1999 bei der "Night of the Proms" auf der Bühne, damals hochschwanger. Diese Mal hat sie sich einen Fuß gebrochen und tritt trotzdem auf.

Ilona (rechts) und Manuela aus Bielefeld sind seit 2006 regelmäßig bei den Konzerten. Für Ilona ist es dieses Jahr besser als die meisten Jahre vorher: "Natalie Choquette ist einfach toll, es ist eine Wahnsinnsstimmung. Die Musikauswahl ist super, auch von den klassischen Stücken." Besonders haben Manuela aber auch die Tänzer gefallen.

"Let's go urban" ist eine Tanzgruppe aus Flandern, die in diesem Jahr mit auf Tour geht. Dahinter steht eine Akademie, die Jugendliche fördern möchte.

Die Zuschauer lieben vor allem die Abwechslung. Alexandra, Thomas, Peter und Ellen (von links) sind extra aus Hessen angereist. An der "Night of the Proms" mögen sie vor allem die Abwechslung. "Es ist einfach die Mischung. Wir gehören zu den Jahrgängen, wo man die alten Sachen auch noch kennt, wo man mit aufgewachsen ist, das war klasse", sagt Peter. Vor allem gefällt der Gruppe aber auch die Kombination aus Pop und Klassik.

Tschaikowsky ist offensichtlich der Lieblingskomponist des "Antwerp Philharmonic Orchestra", das von Alexandra Arrieche dirigiert wird.

Unterstützt wird das Orchester vom Chor "Fine Fleur".

Für die rockigen Klänge ist die Band "NOTP Backbone" zuständig.

"Earth Wind and Fire" gehören zu den Klassikern. Bei dem Konzert spielen Al McKay's "Earth Wind & Fire Experience" weltbekannte Hits wie "September" und Boogie "Wonderland".

McKay war von 1973 bis 81 Mitglied der Band. Er hat eine Gruppe zusammengestellt, die auch heute noch die großen Hits spielt.

"Die Stimung ist super", sagt Jens aus Werne, der bereits mehr als zehn Mal bei der "Night of the Proms" war. Und dieser Abend gehört zu den besten der letzten Jahre, zumal sich Jens vor allem auf Alan Parsons freut.

Dem britischen Musiker sieht man seine 70 Jahre nicht an, aber seine Lebenserfahrung spricht dafür. Er hat an Alben der Beatles mitgearbeitet. Außerdem hat er das legendäre Album "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd produziert. Seine eigenen Hits wie "Don't answer me" oder "Eye in the Sky" sind weltbekannt.

Mit einem Lächeln erzählt Alan Parsons, dass er immer noch Musik mache. Er hat auch ein Stück von seinem neuen Album dabei; es heißt "One Note Symphony".

Auch "The Hooters" gehen wieder auf Tour. Mit dabei natürlich auch Songs wie "Johnny B." mit den charakteristischen Mundharmonika Passagen oder der Flöte, die Eric Bazilian spielt.

Für die "Night of the Proms" haben sich die Musiker aber noch etwas besonders einfallen lassen. Sie präsentieren eine ganz neue Version von dem Joan Osbourne Hit "One of us", den Rob Hyman nicht nur geschrieben hat, sondern in Dortmund auch stellenweise auf deutsch singt.

Andrea und Sven sind aus Berlin angereist. Sie nehmen sich jedes Jahr eine andere Stadt vor, weil es keine Termine in der Hauptstadt gibt. Vom Programm haben sie sich dieses Jahr überraschen lassen: "Die Mischung ist das, was immer so toll ist, die klassischen Lieder, die alten Songs und dass auch immer ein deutscher Star dabei ist."

Eine Besonderheit der "Night of the Proms" sind auch die gemeinsamen Auftritte der Künstler. Leslie Clio tritt gemeinsam mit "The Hooters" auf, präsentiert aber auch ihre eigenen Hits. Dazu gehört der Ohrwurm "Couldn't care less". Die Hamburgerin ist im Jahr 2020 auch wieder auf Tour.

Insgesamt zieht Barbara (links) aus Recklinghausen eine positive Bilanz: "Ich war schon öfter bei der "Night of the Proms". "The Hooters" und Alan Parsons haben mir gut gefallen. Aber sehr gut gefallen hat mir, dass man John Miles jetzt ans Ende gesetzt hat, das fand ich als Höhepunkt besonders gut." Corinne war dagegen das erste Mal dabei und von der Vielfalt überrascht.

John Miles gehört zu den festen Größen auf der Tour. 2019 interpretiert er "Human" vom "Rag'n'bone Man" und mit besonders viel Applaus die "Bohemian Rapsody" von "Queen".

Der absolute Höhepunkt ist aber erreicht, wenn sich John Miles an das Klavier setzt. Fast 900 Auftritte hat der Künstler schon gemacht und "Music" ist die Hymne der "Night of the Proms".

In NRW ist die "Night of the Proms" am Sonntag (01.12.2019) in Oberhausen und am folgenden Samstag und Sonntag (06. und 07.12.2019) in Köln zu Gast.

Stand: 19.07.2019, 10:00

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