Liz Shoo

Die Samstagskolumne: Elizabeth Shoo

Liz Shoo

Tansanische Rheinländerin mit fränkischem Einschlag. Wichtig sind ihr die Themen Armut und Reichtum sowie Migration und Bildung.

Es war eine Kiswahili sprechende Hebamme, die 1988 den Ausschlag dafür gegeben hat, dass ich in Bergisch Gladbach zur Welt gekommen bin. Für meine Eltern, die damals erst ein paar Monate in Deutschland gelebt haben und noch nicht so gut Deutsch konnten, ein klarer Pluspunkt bei der Klinikwahl.

Meine Kindheit habe ich dann in einem kleinen Ort in Bayern verbracht bevor meine Familie nach Tansania gezogen ist - ich war damals fast sieben Jahre alt. In der neuen Heimat dann Internatsbesuch und Abitur.

Was hat mich geprägt und wo komme ich her?

Mein Vater ist der leitende Bischof der Evangelischen Kirche in Tansania. Daher saß ich als Kind sehr oft in sehr, sehr langen Gottesdiensten. Ja, ich bin religiös, evangelisch und gehe auch regelmäßig in die Kirche. Ich finde die Kirche als Institution und als Kulturstätte wichtig.

Fürs Studium zurück nach Deutschland

Zum Studium (Online-Redakteur an der TH Köln) bin ich dann wieder nach Deutschland gekommen. Beruflich hat es mich dann zunächst zur Deutschen Welle verschlagen. Denn wo kann man sonst als Journalistin besser auf Deutsch, Englisch und Kiswahili tätig sein? Seit Januar 2021 bin ich ein Teil vom WDR-Newsroom. Dort moderiere ich die Fernsehsendung WDR aktuell. Zudem bin ich als Host tätig, für die Livestreams in der App WDR aktuell, WDR.de, bei Facebook und YouTube.

So verbringe ich meine Freizeit

Privat höre ich viel Radio und liebe vor allem Diskussionen über die deutsche Außenpolitik, Armut und Reichtum, Migration und Bildung.

Kontakt zu Liz Shoo

Stand: 14.08.2021, 06:00

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