Die Karibik: Die Reise der Krokodile

Kopf eines kleinen schwarz-beige gefleckten Krokodils mit Wassertropfen am offenen Maul vor blau-grünem Wasser

Die Karibik: Die Reise der Krokodile

Die Reise der Krokodile ist eine Reise durch die Zeit - zu den unbekannten, überraschenden Seiten der tropischen Paradiese Kuba und Hispaniola. Sie sind die ältesten Inseln in der Karibik mit Salzseen, frostigen Dreitausender, Karstgebirgen und Sümpfen. Diese Inseln entstanden bevor sich die Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika schloss, bevor es die Karibik gab.

Auf Kuba leben zwei grundverschiedene Krokodilarten: Das Spitzkrokodil an den Küsten und das Kubakrokodil im Landesinneren, im Süßwasser. Die beiden Krokodilarten sind trotz ihrer Unterschiedlichkeit eng miteinander verwandt. Während das Spitzkrokodil nach wie vor ein Wasserraubtier ist, jagt das Kubakrokodil oft an Land. Seine besonders kräftigen Beine machen es auf trockenem Boden beweglicher als jedes andere Krokodil.

Der Film erzählt, wie Kuba zu den beiden Krokodilarten gekommen ist. Außerdem stellt er seltene, zum Teil nie zuvor gefilmte, endemische Tiere der Inseln Kuba und Hispaniola in Nebengeschichten rund um das Leben der Krokodile vor. Hutia, Nashornleguan oder der Schlitzrüssler leben schon bis zu 35 Millionen Jahren isoliert auf den Inseln.

Spektakulär sind die Aufnahmen vom Schlitzrüssler, einem Säugetier mit Giftzähnen. Er galt stellenweise schon als ausgestorben und kaum jemand bekommt ihn je zu Gesicht. Denn er ist nur nachts auf der Jagd.

Ein Film von Marion Pöllmann und Daniela Pulverer
Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 03.08.2020, 12:30

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