Finale auf dem Stautenhof am Niederrhein

Staffel 12: Zu Gast bei Theresa Leiders

Finale auf dem Stautenhof am Niederrhein

Auf zur letzten „Land und Lecker“-Runde. In Willich-Anrath bei Mönchengladbach wird sich heute entscheiden, wer bei der Schlemmerreise quer durch Nordrhein-Westfalen gewinnt. Theresa Leiders will die Landfrauen am Finaltag mit einer gefüllten Keule vom Weidehähnchen begeistern...

Der Stautenhof liegt am Niederrhein und ist das Zuhause von Theresa Leiders und ihrer Familie. Hier leben drei Generationen unter einem Dach. Vor rund 60 Jahren führten die Großeltern den Hof noch als konventionellen Mischbetrieb – mit gerade mal 14 Milchkühen und 40 Mastschweinen. Theresas Eltern haben den Hof in den Achtzigerjahren übernommen und komplett auf ökologische Landwirtschaft umgestellt.

Landwirtin aus voller Überzeugung
Vor einem Jahr ist dann Theresa mit in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Die Eltern sind darüber sehr froh, genauso wie Theresa selbst, denn sie liebt das Arbeiten auf dem Hof. Schon als Kind war sie überall mit dabei, ob mit Papa auf dem Traktor oder im Stall. Für sie war es keine Frage, dass sie nach ihrer Ausbildung zur Agrarbetriebswirtin wieder auf den Stautenhof zurückkehrt.

Zu Gast bei Theresa Leiders

Theresas ist durch und durch Landwirtin, sie liebt alle Aufgaben auf dem Bauernhof. Besonders angetan haben es ihr aber die Muttersauen...

Theresa Leiders krault ein Schwein.

...sie ist oft bei ihnen im Stall, bürstet und streichelt sie.

...sie ist oft bei ihnen im Stall, bürstet und streichelt sie.

Die Tiere haben großzügige Ställe, in denen sie sich frei bewegen können.

Auch die Muttersauen werden - anders als in der konventionellen Tierhaltung - nicht festgebunden.

Theresa ist auch für die Zucht zuständig. Die Schweizer Landrasse gilt als besonders pflegeleicht und sanft - perfekt für die freie Tierhaltung.

2400 Hennen leben auf dem Stautenhof. Um das Geflügel kümmert sich hauptsächlich Theresas Vater Christoph...

... aber Theresa hilft auch hier dazu, zum Beispiel wenn die Eier eingesammelt werden müssen.

Je 800 Hühner leben auf einer Fläche von großzügigen 2500 Quadratmetern und teilen sich eine mobile Lege-Station. Alle zwei Wochen werden die Stationen verschoben und das Feld neu abgesteckt, so dass die Tiere immer frisches Gras haben.

Außerdem gibt es auf dem Hof noch Puten, Schafe, Gänse, Enten... und ein paar Ponys.

Am letzten Dinnertag will Theresa alles geben - sie ist entspannt bei den Vorbereitungen, aber auch gespannt, wie ihr Menü ankommt.

Die 25-Jährige ist auf dem Hof verantwortlich für die rund 450 Schweine. Davon sind rund 50 Zuchtsauen, die rund um das Jahr Ferkel bekommen. Die Muttertiere können sich frei im großzügigen Stall mit Auslauf bewegen und auch die Ferkel sind immer mit dabei. Theresa freut sich, den anderen Landfrauen ihre „glücklichen“ Schweine zeigen zu dürfen: „Bei uns werden die Schweine auf dem Hof geboren, aufgezogen und hier geschlachtet. Wir wissen, dass es ihnen gut geht. Und wenn sie geschlachtet werden, hatten sie hoffentlich ein glückliches Leben.“

Ausgezeichneter Betrieb
Auf dem Hof leben außerdem noch rund 2400 Hühner. Auch bei dem Geflügel achten die Leiders darauf, dass es ihnen so gut wie möglich geht. Sie sind in topmodernen mobilen und autarken Ställen untergebracht – mit viel Auslauf auf saftigen Wiesen. Die Tiere leben auf dem Stautenhof etwa zwei- bis dreimal so lange wie ihre konventionellen Artgenossen.

2014 hat der Stautenhof den Förderpreis Ökologischer Landbau 2014 erhalten. Bei diesem Preis handelt es sich um die höchste Auszeichnung im Ökologischen Landbau. Das Besondere an dem Hof ist der geschlossene Kreislauf in der Fleisch- und Wurstproduktion. Vom Futteranbau über die Aufzucht und Schlachtung der Tiere, weiter über die Verarbeitung bis zum Verkauf der fertigen Produkte ist alles unter einem Dach vereint. Das hat auch die Jury überzeugt.

Die Hauptspeise von Theresa Leiders: Gefüllte Hähnchenkeule mit Gemüserosen

Wird Theresas Hauptgang die Landfrauen überzeugen?


Freizeit auf dem Gemüsefeld
Seit einem Jahr hat Theresa ihren eigenen Gemüseacker. Hier arbeitet sie beinah täglich - nach ihrem Job im Schweinestall. Hier wächst alles, was Theresa heute zum Kochen braucht, denn die junge Gastgeberin möchte ihren Gästen ein Menü anbieten, das aus hofeigenen Produkten besteht.

Als Vorspeise serviert sie ein „Dreierlei vom Ziegenkäse“. Den Käse hat Theresa bei einem Praktikum in der Schweiz selbst hergestellt! Als Hauptgang gibt es eine gefüllte Keule vom Stautenhof-Weidehähnchen mit kunstvollen Gemüserosen. Das letzte Dessert dieser „Land und Lecker“-Runde: Crêpe-Eispäckchen an Apfelragout. Der Nachtisch ist Theresas größte Herausforderung. Ist ihr gelungen, was sie sich vorgenommen hat?

Weitere Infos: www.stautenhof.de

Stand: 27.10.2017, 17:15

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