Die Botschafterin der Bäume aus dem Sauerland

Hildegard Hansmann-Machula

Staffel 10: Zu Gast bei Hildegard Hansmann-Machula

Die Botschafterin der Bäume aus dem Sauerland

Die Gastgeberin der heutigen Folge kommt aus dem Sauerland und lebt in einem 200 Jahre alten Fachwerkhaus auf einem Bilderbuch-Hof. Hildegard „Hille“ Hansmann-Machula ist hier groß geworden und hat den Hof von ihren Eltern übernommen.

Eine Sieger- und Sauerländer Hofgemeinschaft

Ihre Heimat hat die Landfrau nur für die Ausbildung zur Hauswirtschafts-Meisterin verlassen – und dabei ihren Mann Thomas kennengelernt. Am Anfang mussten die beiden ersteinmal miteinander warm werden. Doch irgendwann hat es gefunkt und Thomas ist vom Siegerland ins Sauerland gezogen. Den Hof bewirtschaften die beiden mit ihren drei Kindern Simon, Lisa und Anna. Hilles Mutter lebt ebenfalls auf dem Hof und pflegt mit Hingabe den prächtigen Garten.

Vom Mast- zum Zuchtbetrieb

Die Hansmanns kümmern sich um 40 Rinder, 8 Pferde, ein paar Schafe, Ziegen und Hühner – und seit kurzem auch um elf Zuchtkälber. Die älteste Tochter Anna studiert Agrarwissenschaft und untersucht in ihrer Masterarbeit, welche Tierrassen sich besonders gut für die Zucht eignen. Nun will die Familie von Mast- auf Zuchtbetrieb umstellen.

Die morgendliche Stallarbeit erledigt Hille alleine, da ihr Mann halbtags als Logistik-Leiter arbeitet. Mit dem Trecker verteilt sie das Futter vor die Boxen der Rinder. Danach sind die Pferde, Schafe und Ziegen an der Reihe. Das Futter für die Tiere stellen die Hansmanns selber her.

Die Botschafterin der Bäume aus dem Sauerland

Hildegard Hansmann-Machula hat viele Leidenschaften: Sie engagiert sich für ihre Familie und die Tiere auf dem Hof. Am liebsten aber sitzt sie auf dem Trecker oder arbeitet mit der Motorsäge im Wald.

Hildegard Hansmann-Machula fährt Trecker.

Die heutige Gastgeberin fährt gerne mit dem Trecker.

Die heutige Gastgeberin fährt gerne mit dem Trecker.

Während ihr Mann Thomas vormittags als Logistiker arbeitet, kümmert sich Hille um die Tiere. Nicht nur die Rinder wollen gefüttert werden,...

...sondern auch die Pferde, Ziegen, Schafe und Hühner.

Seit Kurzem gehören auch 11 Zuchtkälber zur "Familie".

Am besten entspannen kann Hille in ihrem 30 Hektar großen Wald.

Die Liebe zu den Bäumen teilt sie mit ihrem Mann.

Durch den Orkan Kyrill haben sie einen Teil ihres Baumbestandes verloren - und dafür neue Bäume in der "Kyrill-Allee" gepflanzt.

Beim heutigen Dinner will Hille mit Kürbissuppe, Rinderfilet und beschwipsten Pflaumen punkten.

Um auch anderen Menschen die Landwirtschaft nahe zu bringen, organisiert Hille Hofführungen und waldpädagogische Kurse für Kinder. „Das schönste ist den Kindern zuzuschauen, wie sie zwischen den Hühnern und Ziegen im Gehege stehen und langsam aber sicher immer mehr Vertrauen zu den Tieren aufbauen“, schwärmt sie.

Für jeden Anlass ein eigener Baum

Hilles große Leidenschaft ist ihr Wald: Rund 30 Hektar ist er groß. Hier trifft man die 51-Jährige auch mal mit der Motorsäge an. Nach dem schweren Sturm Kyrill vor zehn Jahren haben Hille und Thomas eine „Kyrill-Allee“ angelegt. Für jeden, der ihnen beim Beseitigen der Sturmschäden geholfen hat, wurde hier ein Baum gepflanzt. Zu besonderen Anlässen kommen immer wieder neue Bäume hinzu. Heute: Die "Land & lecker"-Zierkirsche.

Herbstliches Dinner mit Kürbis & Co

Hille liebt gutes Essen und betreibt schon länger mit anderen Landfrauen einen eigenen kulinarischen Blog. Für ihr Menü wird sie Kürbisse vom Hof ihrer Cousine Andrea verarbeiten und die Damen außerdem mit einem Steak in Walnusskruste und Vanille-Parfait an beschwipsten Pflaumen verwöhnen. Aber die Gäste müssen auch selbst mithelfen: Für die Vorspeise soll jede ihre eigene Kräuterbutter herstellen.

Stand: 04.10.2021, 14:50

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