Saisonkalender November

Saisonkalender November

Auch im November ist der Tisch noch üppig mit Obst und Gemüse aus Nordrhein-Westfalen gedeckt. Viele Kohlsorten sollten jetzt auf dem Speisezettel stehen. Die sind gesund und stärken unsere Abwehrkräfte.

Verschiedene Kohlsorten: Wirsing, Rotkohl und Weißkohl

Kohl
Von Blumen- und Chinakohl über den frostfreundlichen Grünkohl, Rosen-, Rot- und Weißkohl bis hin zum Wirsing sollte Kohl jetzt ganz oben auf dem Speisezettel stehen. Früher war besonders Weißkohl im Winter ein Grundnahrungsmittel, auch weil er so günstig war. Um im Winter mit Vitamin C versorgt zu sein, wurde daraus Sauerkraut gemacht. Noch heute wird gut die Hälfte der Ernte zu Sauerkraut verarbeitet. Sauerkraut gehört zu den Lieblingsessen der Deutschen. Vor allem die Rheinländer bauen Kohl an.

Kohl
Von Blumen- und Chinakohl über den frostfreundlichen Grünkohl, Rosen-, Rot- und Weißkohl bis hin zum Wirsing sollte Kohl jetzt ganz oben auf dem Speisezettel stehen. Früher war besonders Weißkohl im Winter ein Grundnahrungsmittel, auch weil er so günstig war. Um im Winter mit Vitamin C versorgt zu sein, wurde daraus Sauerkraut gemacht. Noch heute wird gut die Hälfte der Ernte zu Sauerkraut verarbeitet. Sauerkraut gehört zu den Lieblingsessen der Deutschen. Vor allem die Rheinländer bauen Kohl an.

Apfel
Der Apfel ist das beliebteste Obst der Deutschen. Ganze 19 Kilo essen wir pro Kopf davon im Jahr. Hat man einen kleinen Garten und möchte trotzdem unterschiedliche Sorten haben, kann man einen Mehrsortenbaum kaufen, oder auf einem Baum mehrere Sorten veredeln. Der Apfel hat bis in den Spätherbst hinein Saison. Viele Apfelsorten entwickeln erst einige Wochen nach dem Pflücken die Genussreife. Deswegen gibt es die Äpfel auch im Winter zu kaufen. Viele regionale Sorten kommen aus dem Rhein-Sieg-Kreis.

Quitten
Lange waren diese großen Früchte, die aussehen wie eine Mischung aus Apfel und Birne, in Vergessenheit geraten. Völlig zu Unrecht: Mit 13 mg Vitamin C pro 100 Gramm ist die Quitte besonders gut als Erkältungsschutz in den kalten Monaten geeignet. Quitten sind in unserer Region hauptsächlich in Hausgärten zu finden. Die Ernte geht von September bis November.

Chicorée
Mit Chicorée wappnen Sie sich für den Winter. Beim Kauf sollten Sie darauf achten werden, dass die Sprossen fest verschlossen sind und keine braunen Flecken aufweisen. Wenn die Blätter zartgelb schimmern, ist der Chicorée perfekt. Wird er in ein feuchtes Tuch oder Papier gewickelt, hält der Salat im Gemüsefach zwei bis drei Tage. Bereits im 17. Jahrhundert diente seine Wurzel auch zur Herstellung von Kaffeeersatz. Das rheinische Vorgebirge ist eines der größten Anbaugebiete für Chicorée in Deutschland.

Endivien
Die glatte, so genannte Winterendivie hat jetzt Saison. Die kräftigen Blätter haben ungleichmäßig gezahnte Ränder und dicke Rippen. Endivien sind reich an Kohlenhydraten und Eiweiß und enthalten sehr viel Kalium. "Ärpel un Schlaat", ein Endiviensalat mit Kartoffeln und Speck ist ein beliebtes Gericht im Ruhrgebiet.

Pilze
Im Herbst haben Pilze Hochsaison. Pfifferlinge und Steinpilze sind in Laub- und Nadelwäldern zu finden. Wer auf Champignons steht, muss auf Wiesen und Weiden suchen. Pilze sind schwer verdaulich. Daher sollte man sie möglichst nicht abends essen. Sie enthalten nur wenig Fett, verschiedene Vitamine, Eisen, Kalium und Zink. Hier in der Region findet man Pilze beispielsweise in Wäldern in Wuppertal oder Krefeld.

Kürbis
Eigentlich ist der Kürbis eine Beere, wegen seiner harten Schale wird er auch Panzerbeere genannt. Die enthaltene Kieselsäure ist gut für Haut und Nägel. Außerdem ist der Kürbis sehr kalorienarm, weil er viel Wasser und wenig Fett enthält. Aus dem Hokkaido Kürbis lässt sich ganz einfach eine Suppe zaubern. Er gedeiht Land auf, Land ab.

Lauch/Porree
Lauch wird auch Porree genannt. Das Gemüse gehört zu den Narzissengewächsen, genau wie die Zwiebel und der Knoblauch. Er ist aber im Geschmack viel milder. Seit ungefähr 400 Jahren wird Lauch angebaut, er war früher eine anerkannte Heilpflanze, denn er wirkt schleimlösend. Das Gemüse findet sich im Nationalwappen von Wales. Wächst aber auch auf unseren Feldern bestens.

Feldsalat
Feldsalat ist der klassische Salat für die kalten Monate. Bis ins Frühjahr hinein gibt ihn aus der Region. Sein nussiges, manchmal leicht pfeffriges Aroma ist bei kürzeren Blättern und dicht geschlossenen Sträußchen intensiver. Gut waschen ist Pflicht, sonst knirscht es zwischen den Zähnen. Kleine Sträußchen können im Ganzen bleiben, bei größeren sollten die Blätter gezupft werden.

Rote Bete
Rote Bete enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe. Am besten nimmt der Körper das enthaltene Eisen auf, wenn sie Rote Bete mit Vitamin C gemeinsam verzehren. Indem Sie die tolle Knolle beispielweise mit etwas Zitronensaft anmachen. Mittlerweile gibt es auch gelbe oder weiße Züchtungen des Gemüses.

Schwarzwurzeln
Unter der dunklen Schale der Schwarzwurzel verbirgt sich ein weißes Gemüse mit nussigem Aroma. Sie enthalten viel Eisen und bestehen zu drei Vierteln aus Wasser. Nach der Erbse und der Bohne enthalten Schwarzwurzeln am meisten Nährstoffe aller Gemüsesorten. Früher galt die Schwarzwurzel im Rheinland als Spargel des armen Mannes.

Steckrübe
Auch Steckrüben galten früher als Arme-Leute-Essen. Besonders nach den Weltkriegen waren sie oft Hauptnahrungsmittel. Heute kommen Steckrüben wieder auf den Tisch, denn sie sind vitaminreich und kalorienarm. Passend zum Herbst schmecken sie toll in Eintöpfen. Die Erntesaison ist in unserer Region von September bis Mai.

Pastinake oder Petersilienwurzel
Zwei Wurzeln, die vor einigen Jahren wiederentdeckt wurden. Beide sehen sich sehr ähnlich: Die Pastinake ist aber deutlich dunkler als die Petersilienwurzel. Letztere schmeckt eher würzig, erstere süß und mild. Beim Einkauf auf eine feste, glatte Haut achten. Das Gemüse sollte schön knackig sein und bei Druck nicht nachgeben.

Spinat
In Spinat stecken viele gesunde Nährstoffe. Deshalb heißt es auch in einem Sprichwort, dass Spinat eine halbe Apotheke ersetzen kann. Außerdem enthält er viele Ballaststoffe, das hilft bei einem trägen Darm.

Stand: 01.11.2020, 06:00 Uhr