DIY-Wandorganizer von Sabrina Hey

Für mehr Ordnung im Alltag

Unsere DIY-Expertin Sabrina Hey hat tolle Ideen im Gepäck, wie Sie zu Hause Ordnung ins Chaos bringen. Mit einem Wand-Organizer aus Holz und einem praktischen Tablett-Halter. Alles selbstgemacht!

Anleitung

Wand-Organizer aus Holz

Das benötigen Sie

  • 1 Leimholzbrett (ca. 1,8 cm dick) in beliebiger Größe (Sabrina Hey verwendet ein Brett aus Paulownia-Holz (Blauglockenbaum) in 80 x 60 cm
  • Rundstäbe (20 mm Durchmesser)
  • Kleinere Bretter als Regalböden (Sabrina Hey verwendet Abschnitte der Leimholzbretter aus Paulownia-Holz in 20 cm Tiefe und verschiedenen Längen)
  • Bohrmaschine
  • Holzbohrer (Forstnerbohrer) im Durchmesser der Rundhölzer
  • Tipp: Bohrhilfe/Bohrständer
  • Gummihammer
  • Lineal oder Geodreieck (Tipp: Patchworklineal aus dem Schneiderbedarf)
  • Bleistift
  • Schleifpapier
  • Ggf. Holzfarbe oder -Lasur nach Wunsch
  • Große Pappe als Schablone
  • Wichtig: Dickes Holzbrett o.ä. als Bohrunterlage

Für mehr Ordnung im Alltag

Hier und heute 13.06.2022 14:24 Min. Verfügbar bis 13.06.2023 WDR

So geht’s:

DIY-Wandorganizer von Sabrina Hey

Für den Wandorganizer brauchen Sie nur wenige Sachen.

Auf dem großen Leimholzbrett zunächst Markierungen mit Bleistift setzen. Dafür am besten vorher eine Schablone auf fester Pappe erstellen, Löcher mit einem Nagel oder einem Stanzwerkzeug hineinstanzen, dann mit dem Bleistift aufs Holz markieren. Dabei immer 10 cm Platz zu allen Seiten hin zwischen den Markierungen lassen.

Tipp: Auch mit einem großen Patchwork-Lineal aus dem Schneiderbedarf lassen sich die Markierungen perfekt anzeichnen und werden garantiert im richtigen Winkel sitzen.

Nun mit einem Nagel oder Stanzwerkzeug und einem Gummihammer die Bohrlöcher vorstanzen.

Das Leimholzbrett auf eine Bohrunterlage aus Holz legen. So hat man genügend Gegendruck, Tisch oder Boden werden geschont und man schlägt beim Bohren nicht mit der Bohrmaschine aufs Leimholzbrett auf!

Mann bohrt Brett mit Bohrer

Achten sie auf den passenden Durchmesser des Bohrers.

Den Holzbohrer in die Bohrmaschine einspannen. Perfekt eignet sich ein Forstnerbohrer, mit dem gleichmäßiges und glattes Bohren möglich ist. Wichtig: Der Durchmesser des Bohrers muss mit dem der Rundhölzer übereinstimmen. Ideal sind je 18-20 mm. Jetzt den Bohrer positionieren. Die spitze Mitte des Bohrers sollte in der vorgestanzten Markierung sitzen.

Nun alle markierten Löcher bohren. Tipp: Am Bohraufsatz mit Klebeband eine Markierung in der Dicke des Holzes setzen. So weiß man, wann der Bohrer durch die Leimholzplatte gedrungen ist und in der Bohrunterlage bohrt.

Tipps

  • Die Bohrmaschine idealerweise in eine Bohrhilfe einspannen. So werden die Bohrlöcher gleich perfekt senkrecht. Das ist wichtig, damit die Rundhölzer richtig hineinpassen.
  • Der Bohrer sollte sich vor dem Aufsetzen auf dem Holz bereits drehen und auch beim Hinausziehen weiterlaufen, damit das Holz nicht einreißt.

Wenn alle Löcher gebohrt sind, die Rundstäbe auf ca. 20–25 cm Länge kürzen. Bohrlöcher und Schnittkanten mit Schleifpapier glätten.

Nach Belieben lackieren oder lasieren und gut trocknen lassen.

Die Rundhölzer nach Geschmack in einige der Löcher einsetzen und kleinere Bretter als Regalböden auflegen.

An die Rundstäbe lassen sich jetzt Werkzeuge, Nähgarn, Handtücher oder alles, was eine Schlaufe hat, anhängen. Auf die Bretter passen Vasen als Deko, aber auch Gewürze, Stifte, Küchenutensilien haben hier ihren individuellen Platz. So macht Ordnung Spaß!

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