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Ausblick auf die Sitzung am 27. September 2018

WDR-Archivhaus und Kölner Dom

Ausblick auf die Sitzung am 27. September 2018


Sie findet statt
am Donnerstag, den 27. September 2018,
im Wallraf-Richartz-Museum, Stiftersaal,
Obenmarspforten 40, 50667 Köln

Die öffentliche Sitzung beginnt um 14:15 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr.

TOP 1   Genehmigung des Protokolls der Sitzung am 30. August 2018

Der Rundfunkrat genehmigt die Protokolle seiner Sitzungen am jeweils folgenden Termin. Im Anschluss publiziert das Gremium die Ergebnisse der öffentlichen Beratungen hier.

TOP 2   Bericht des Vorsitzenden

Der Vorsitzende des WDR-Rundfunkrats, Andreas Meyer-Lauber, geht auf aktuelle Entwicklungen ein, die für den Sender wichtig sind. Diesmal berichtet er u.a. von der Gremienvorsitzendenkonferenz am 10./11. September 2018 in Berlin. Dort berieten die Spitzen aller ARD-Aufsichtsgremien u.a. politische Vorschläge zur künftigen Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Pressebeitrag dazu). Diskutiert wurde auch die Frage, was den öffentlich-rechtlichen Sendern künftig im Internet erlaubt ist: Im Juni hatten sich die Ministerpräsident/innen mit den Sendern und den Zeitungsverlegern auf neue Regeln geeinigt (Pressemitteilung der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz). Demnach muss der Schwerpunkt öffentlich-rechtlicher Online-Angebote auf Film oder Ton liegen, damit sie sich von den Textangeboten der Verlage unterscheiden. Für Zweifelsfälle soll es eine gemeinsame Schlichtungsstelle geben.

Außerdem fasst Herr Meyer-Lauber in seinem Bericht regelmäßig zusammen, was Zuschauer/innen, Hörer/innen und Internetnutzer/innen zu WDR-Angeboten an den Rundfunkrat schreiben. Jeden Monat erreicht das Gremium eine Vielzahl an Zuschriften, genannt „Eingaben“.

TOP 3   Bericht des Intendanten

Die Ausführungen des WDR-Intendanten Tom Buhrow stehen regelmäßig auf der Tagesordnung, wenn der Rundfunkrat zusammenkommt. Er berichtet dem Gremium Aktuelles aus Programm und Unternehmen. Ein Thema wird der Bericht der unabhängigen Gutachterin Dr. Monika Wulf-Mathies sein. Sie hat untersucht, wie der WDR in der Vergangenheit mit Hinweisen auf sexuelle Belästigung im Sender umgegangen ist. Ihre Ergebnisse stellte Frau Wulf-Mathies am 12. September 2018 öffentlich vor (Pressemitteilung).
Außerdem präsentiert Tom Buhrow in seinem Bericht weitere Schritte zum digitalen Umbau des Senders. So soll sich die Struktur des WDR künftig stärker an den Inhalten und weniger an den einzelnen Verbreitungswegen Fernsehen, Hörfunk und Internet orientieren. Dazu werden weitere medienübergreifende (crossmediale) Redaktionen eingerichtet, die Themen für alle Verbreitungswege recherchieren und produzieren. Eines der Projekte im Rahmen des digitalen Wandels ist die Einrichtung eines zentralen Newsrooms, in dem die Nachrichtenberichterstattung von Fernsehen, Hörfunk und Internet crossmedial gebündelt werden soll. Der Rundfunkrat hatte im Februar Anforderungen an Aufbau, Struktur und Arbeitsabläufe eines Interims-Newsrooms formuliert.

Anschließend stehen der Intendant und die Mitglieder der Geschäftsleitung, die ebenfalls an den Sitzungen teilnehmen, den Rundfunkrät/innen Rede und Antwort.

TOP 4   Eckwerte zum Haushaltsplan des WDR 2019 und zum Mittelfristigen Finanz- und Aufgabenplan 2018 – 2022

Laut WDR-Gesetz gehört zu den Aufgaben des Rundfunkrats die Genehmigung des jährlichen Haushaltsplans sowie der Mittelfristigen Finanz- und Aufgabenplanung des Senders. Um die Beratungen, die jeweils am Jahresende stattfinden, möglichst sorgfältig vorbereiten zu können, legt der Intendant vorab die wichtigsten Planungsgrundlagen und Kenngrößen vor. Für den Rundfunkrat berät zunächst der Haushalts- und Finanzausschuss über diese Eckwerte.
Informationen zu den Haushaltsplanungen des WDR und das aktuelle Budget finden sich auf der Unternehmensseite des WDR.

TOP 5   Überweisungen    

In dieser Sitzung werden vier Berichte vom Rundfunkrat entgegengenommen und zur Analyse an den jeweils zuständigen Fachausschuss überwiesen:

ARD-Bericht 2017/2018 und ARD-Leitlinien 2019/2020
Die ARD muss alle zwei Jahre über das Gemeinschaftsprogramm Das Erste und gemeinsame Telemedienangebote – also Internetinhalte – berichten. Das regelt der Rundfunkstaatsvertrag (§ 11e Abs. 2). Darzulegen sind Qualität und Quantität der Angebote sowie geplante Schwerpunkte. Über diese Berichte und Leitlinien berät der WDR-Rundfunkrat ebenso wie die Gremien der weiteren ARD-Anstalten. Sobald alle ARD-Gremien beraten haben, werden die Berichte im Internet veröffentlicht (ARD.de).

Bericht zur Kostenrechnung 2017
Ergänzend zum Jahresabschluss und zum Geschäftsbericht 2017, die der Rundfunkrat im Juli genehmigt hat, erstellt der WDR eine Kostenrechnung. Sie dient intern der wirtschaftlichen Unternehmenssteuerung. Den Gremien ermöglicht sie eine detaillierte Analyse der Kostenstrukturen im Sender. Für den Rundfunkrat wird sich der Haushalts- und Finanzausschuss damit befassen.

Bericht über die Entwicklung der WDR-Telemedienangebote
Ebenfalls jährlich berät der Rundfunkrat über die Entwicklung der sog. Telemedienangebote. Dabei handelt es sich um die Internetseite WDR.de und den WDR-Videotext sowie die Onlineangebote sportschau.de und ONE.ard.de, die der WDR federführend für die ARD verantwortet. In diesem Bericht spielen neben der Fortentwicklung der Inhalte auch die Abrufzahlen und die Kosten eine Rolle. Er wird an den Ausschuss für Rundfunkentwicklung überwiesen.

Sportschau-Auftritt auf YouTube
Im Oktober des vergangenen Jahres hatte der Rundfunkrat dem Sportschau-Auftritt auf YouTube für das Jahr 2018 zugestimmt. Um über einen Weiterbetrieb über dieses Jahr hinaus beraten und entscheiden zu können, legt der Sender nun aktuelle Zahlen zu diesem Angebot vor. Sie werden im Ausschuss für Rundfunkentwicklung erörtert.

TOP 6   Produzentengespräch des WDR-Rundfunkrats

In regelmäßigen Abständen tauschen sich Mitglieder des WDR-Rundfunkrats mit Vertreter/innen der nordrhein-westfälischen Fernsehproduktionsszene aus. Dabei geht es z.B. um die aktuelle Situation des Produktionsmarkts in NRW und auch um Grundsatzfragen der Rechteverteilung und -verwertung. Das letzte Produzentengespräch fand im Juli 2018 statt. Der Vorsitzende des Ausschusses für Rundfunkentwicklung, Horst Schröder, wird den Rundfunkrat über die Themen des Gesprächs informieren.
Weitere Informationen zu Produktionsthemen sowie den jährlichen Produzentenbericht finden sich auf der Unternehmensseite des WDR.

TOP 7   Anfragen und Verschiedenes

Mitglieder können Anfragen an den Intendanten richten, die schriftlich oder in der nächsten Sitzung mündlich beantwortet werden. Daneben ist Raum für zusätzliche Themen oder Organisatorisches.


Nicht-öffentliche Beratung
Über Themen, bei denen Betriebs-/Geschäftsgeheimnisse oder Persönlichkeitsrechte zu wahren sind bzw. andere datenschutzrechtliche Bestimmungen dies erfordern, berät der Rundfunkrat unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dies ist für die folgenden Tagesordnungspunkte der Fall.

TOP 8   Bericht aus dem Aufsichtsrat der Film- und Medienstiftung

TOP 9   Bericht aus dem Aufsichtsrat der Bavaria

TOP 10 Rahmenvertrag mit dem Festkomitee Kölner Karneval

TOP 11 Produktionsvertrag ‚Babylon Berlin‘, Staffel III


Ausblick
Der WDR-Rundfunkrat tagt öffentlich, Zuhörer/innen sind herzlich willkommen. Die nächste Sitzung findet am 27. September statt, die folgenden Termine sind am 30. Oktober, 19. November und 18. Dezember.
Tagesordnungen, Protokolle sowie Informationen über Mitglieder, Schwerpunkte und Arbeitsergebnisse des Gremiums finden sich auf der Internetseite des WDR-Rundfunkrats. An- und Abmeldungen zum Newsletter bitte an rundfunkrat@wdr.de.

Stand: 13.09.2018, 14:00