50 Jahre WDR in Siegen: Der Festakt

WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn in der Siegerlandhalle

50 Jahre WDR in Siegen: Der Festakt

  • Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen
  • 180 Gäste in der Siegerlandhalle
  • Zukunft: Crossmediale Berichtersattung

Vor fünfzig Jahren, im Oktober 1968, hatte der WDR in Siegen ein Hörfunk-Büro mit zwei Mitarbeitern eröffnet. In den 80-er Jahren wurde aus dem Büro ein Hörfunkstudio mit regionaler Radiosendung. In den 90-ern zog das Fernsehen mit ein ins Haus in der Fürst-Johann-Moritz-Straße.

50 Jahre WDR in Siegen: Der Festakt in Bildern

Jubiläum

Totale Bühne und Publikum

Festakt am Dienstag (09.10.2018) im Gläsersaal der Siegerlandhalle: 50 Jahre WDR-Studio Siegen

Festakt am Dienstag (09.10.2018) im Gläsersaal der Siegerlandhalle: 50 Jahre WDR-Studio Siegen

Beim Stehempfang war für die Gäste noch Zeit zum Plaudern und für Finger-Food von Fernsehkoch Olaf Baumeister.

Fernsehdirektor Jörg Schönenborn: "Glaubwürdig ist der WDR, weil wir vor Ort sind."

Studioleiterin Beate Schmies führte durch das Programm.

Jona Teichmann, Chefredakteurin der Landesprogramme Hörfunk, dankte den Siegener Mitarbeitern für ihre Arbeit.

Der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel plädierte für regionale Berichterstattung des WDR auch im Internet und in sozialen Medien.

Der Siegener Bürgermeister Steffen Mues gratulierte zum 50jährigen Bestehen des Studios.

180 Gäste aus Politik und Verwaltung, aber auch aktuelle und ehemalige WDR-Mitarbeiter waren zum Festakt gekommen.

Die Kabarettistin Lioba Albus nahm die sprichwörtliche Mundfaulheit der Sieger- und Sauerländer aufs Korn.

Musik "hausgemacht" von der WDR Siegen Akkustik Band

Reiner Hänsch von der Gruppe Zoff sang mit der WDR Siegen Akkustik Band das Sauerland-Lied.

2007 wurde im Sieg-Carée, gleich um die Ecke und gegenüber vom Hauptbahnhof, dann ein neues Studio gebaut. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten dort crossmedial. Das heißt, alle Themen werden für Radio, Fernsehen, Internet und soziale Medien aufbereitet.

WDR prägte Label "Südwestfalen"

Fernseh-Direktor Jörg Schönenborn hob in seiner Rede die Bedeutung der regionalen Berichterstattung hervor. Seine Glaubwürdigkeit gewinne der WDR, weil er vor Ort sei. "Aus Berlin und Washington berichtet die halbe Welt, und deshalb ist es gerade so wichtig, dass die Nachrichten aus Olpe und aus Soest auch zum Publikum kommen."

Schönenborn erinnerte auch daran, dass der WDR den Begriff Südwestfalen prägte, lange bevor die fünf Kreise politisch so eng zusammenarbeiteten, wie sie es heute tun.

Dass der WDR Südwestfalen näher zusammenbrachte, sah auch der Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel. "Die Integrationskraft wird für das ganze Land stärker durch die Regionalisierung", sagte er. Und er plädierte für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Der WDR könne unabhängig von Interessen berichten. "Der WDR hat die Aufgabe antipopulistisch zu sein durch seine Information, finanziert durch die Gesellschaft".

Stand: 09.10.2018, 15:08