Reihe von Lautsprechern

Mehrkanalton über Satellit und Kabelnetze

Die Radioprogramme des WDR und auch die der anderen ARD-Anstalten inklusive Sendungsinformationen können Sie über Satellit (DVB-S2) und in Kabelnetzen empfangen - und das in Digital-Qualität! Einige Sendungen werden auf diesen Empfangswegen auch in 'Mehrkanalton 5.1' ausgestrahlt.

Der WDR plant, weitere Produktionen als Mehrkanalton auszustrahlen. Bitte beachten Sie, dass sich aus (betriebs-)technischen Gründen kurzfristig Änderungen ergeben können.

Der Dirigent Cristian Măcelaru.

In Auseinandersetzung mit dem Unabwendbaren

Freitag, 1. März 2024, WDR 3

20:04 bis 22:30 WDR 3 Konzert live

Viel mehr als eine Totenmesse: das Deutsche Requiem von Johannes Brahms

Moderation: Claudia Belemann

Ein Requiem, also eine Totenmesse – aber doch weit mehr: Johannes Brahms hat mit seinem gewaltigen "Deutschen Requiem" nicht nur die Grenzen der liturgisch gebundenen Kirchenmusik überschritten. Brahms schuf eine persönliche Auseinandersetzung mit dem unabwendbaren, uns alle ereilenden Schicksal des Todes.

Arnold Schönberg:
Kammersinfonie Nr. 2
Johannes Brahms:
Ein Deutsches Requiem, op. 45

Christiane Karg, Sopran; Andrè Schuen, Bariton; NDR Vokalensemble; WDR Rundfunkchor; WDR Sinfonieorchester, Leitung: Cristian Măcelaru

Übertragung aus der Kölner Philharmonie
Parallele Ausstrahlung als Mehrkanal 5.1

Johannes Brahms hat mit seinem gewaltigen "Deutschen Requiem" nicht nur die Grenzen der liturgisch gebundenen Kirchenmusik überschritten. Eigentlich weist das Werk, das eher an ein Oratorium als an eine Messe erinnert, weit über die Bindung an bestimmte Konfessionen hinaus.

Brahms schuf eine persönliche Auseinandersetzung mit dem unabwendbaren, uns alle ereilenden Schicksal des Todes.

Neben dem WDR Sinfonieorchester wird Cristian Măcelaru das NDR Vokalensemble und den WDR Rundfunkchor dirigieren. Die Solisten sind Christiane Karg und André Schuen.

Und zu diesem spätromantischen Werk gesellt sich in der ersten Konzerthälfte Arnold Schönbergs filigrane Kammersinfonie Nr. 2. Ein Werk, das Schönberg im Jahr 1906 begann und erst 1939 im amerikanischen Exil vollendete.
Es gehört zu den ausgeklügeltsten Kompositionen Schönbergs, noch verwurzelt in der Zeit vor der Atonalität.