29.11.1543 - Begräbnistag von Hans Holbein d. J.

Hans Holbein der Jüngere, Selbstporträt

ZeitZeichen

29.11.1543 - Begräbnistag von Hans Holbein d. J.

Von Jutta Duhm-Heitzmann

Viele gesicherte Daten über das Leben des Malers und Illustrators Hans Holbein d. J. gibt es nicht: Wahrscheinlich wurde er Ende 1497/Anfang 1498 in Augsburg geboren. Er lebte in Basel und in London, wo er auch starb, vermutlich an der Pest. Fest aber steht, dass er dort begraben wurde.

Wenn man wirklich etwas über Hans Holbein d. J. erfahren will, muss man der Spur seiner Bilder, Zeichnungen und Illustrationen folgen, den feinen Hinweisen, die er durch sie und auf ihnen hinterlassen hat.

Manches wurde zerstört in den Wirren der Reformation und des nachfolgenden Bildersturms. Doch Gemälde wie die "Solothurner Madonna", sein Epitaph "Leichnam Christi im Grabe", seine hinreißenden Porträts berühmter oder zumindest reicher Männer und Frauen zeigen, wie schnell er Meisterschaft und internationale Anerkennung errungen hat: ein scharfer und psychologisch durchdringender Beobachter, der seine Auftraggeber oft realistischer wiedergab als es ihnen angenehm war.

Man erkannte damals in Hans Holbein d. J. schon, was heute unbestritten ist: einen der ganz großen Maler seiner Zeit.

Redaktion: Hildegard Schulte

Hans Holbein d. J., Maler (Begräbnistag 29.11.1543)

WDR ZeitZeichen 29.11.2018 14:57 Min. Verfügbar bis 26.11.2098 WDR 5


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Stand: 18.10.2018, 12:58