Synagoge in Schwerin: Geschichte des Jüdischen Lebens

Außenansicht der Synagoge in Schwerin vor der Eröffnung (03.12.2008).

Synagoge in Schwerin: Geschichte des Jüdischen Lebens

Ohne die jüdischen Emigrant*innen aus der ehemaligen Sowjetunion gäbe es heute kein Judentum in Schwerin. Doch die junge Gemeinde ist nach wie vor mit dem Erbe zweier Diktaturen konfrontiert.

In Schwerin leben seit rund 450 Jahren Juden. Seit 250 Jahren steht mitten in der Stadt – mit Unterbrechungen – eine Synagoge. Doch erst mit dem Zuzug jüdischer Emigrant*innen aus den Staaten der ehemaligen UdSSR wuchs die Jüdische Gemeinde so stark wie noch nie in der Geschichte Schwerins. 1994 neu gegründet, konnte die Gemeinde im vergangenen Vierteljahrhundert einen Friedhof errichten, eine neue Synagoge bauen und das Gemeindezentrum erweitern – an der Landesrabbiner-Holdheim-Straße.

(Produktion vom NDR)

Autor: Axel Seitz

Redaktion beim WDR: Christina-Maria Purkert

Synagoge in Schwerin: Geschichte des Jüdischen Lebens

WDR Lebenszeichen 20.06.2021 28:36 Min. Verfügbar bis 18.06.2022 WDR 5


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Stand: 11.06.2021, 12:20