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Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia

Betende Muslime vor der Hagia Sophia

Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia

Die Hagia Sophia in Istanbul blickt auf eine lange Geschichte zurück: Sie sah zahlreiche Herrscher-Dynastien kommen und gehen und wurde zuletzt knapp 90 Jahre lang als Museum genutzt – unter Erdoğan ist sie nun wieder eine Moschee geworden.

Knapp 1000 Jahre lang galt die Hagia Sophia als die prächtigste Kirche des christlichen Ostens. Mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie zur Moschee, 1935 dann zum Museum. Seit Juli 2020 wird sie wieder als Moschee genutzt, auf Anordnung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. Die Hagia Sophia ist nicht die einzige ehemalige byzantinische Kirche, die wieder als Moschee dient: Türkisch-islamistische Stimmen feiern dies als Stärke des Islams und orthodoxe Christen empören sich laut.

Autorin und Autor: Karin Senz und Thomas Bormann

Redaktion im WDR: Christina-Maria Purkert

Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia

WDR Lebenszeichen 11.04.2021 29:03 Min. Verfügbar bis 09.04.2022 WDR 5 Von Karin Senz und Thomas Bormann


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Das Lebenszeichen läuft immer sonn- und feiertags um 08.30 Uhr auf WDR 3 und sonntags um 08.04 Uhr auf WDR 5.

Stand: 01.04.2021, 11:26