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Zwischen den Stühlen: Aramäer in Deutschland

Der syrisch katholische Pfarrer Joseph Alkhoury zelebriert an Weihnachten (2015) im Trierer Dom eine Messe im syrisch-katholischen Ritus auf Arabisch-Aramäisch. Teilgenommen haben neben aus Syrien Geflüchteten Katholiken aus Deutschland.

Zwischen den Stühlen: Aramäer in Deutschland

Aramäer in Deutschland müssen meistens erstmal erklären, dass sie Christen sind – gegenüber Menschen mit türkischem Hintergrund genauso wie gegenüber Protestanten und Katholiken. Aramäische Christen kommen oft aus der Türkei, Syrien und dem Irak.

Das Christentum hat seine Wurzeln im Nahen Osten. Sie selbst nennen sich Suryoye. Das meint Aramäer, Assyrer und Chaldäer. Ihre Sprache Aramäisch war vor rund 2000 Jahren eine Weltsprache, die Verständigungssprache des Nahen Ostens - ähnlich wie das Englisch heute. Auch Jesus soll im Alltag und in seinen Predigten Aramäisch gesprochen haben. Umso mehr ist die Diaspora stolz auf ihre Wurzeln. Die Sprache ist ein Bestandteil ihrer kulturellen und religiösen Identität. Denn schließlich ist sie die Sprache des Sohn Gottes. Aber warum ist die Sprache heute nicht mehr so weitverbreitet wie damals? Und als was sehen sich die aramäisch-sprechenden Christen, die teilweise sogar türkische Nachnamen haben und aus der Türkei stammen?

Autor: Murat Koyuncu

Redaktion: Gerald Beyrodt

Zwischen den Stühlen: Aramäer in Deutschland

WDR Lebenszeichen 27.06.2021 28:53 Min. Verfügbar bis 25.06.2022 WDR 5 Von Murat Koyuncu


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Stand: 16.06.2021, 09:03