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Suitbert Kempkes im Porträt

Suitbert Kempkes

Schön, dass Sie bei mir vorbeischauen! Sicher wollen Sie wissen, wie ich zum Radio gekommen bin! Das Wichtigste zuerst: Das Radio war wirklich meine erste große Liebe.

Und wenn Sie kurz Zeit haben, verrate ich Ihnen noch ein paar Dinge, die Sie im Radio so nicht hören: 1962 am Niederrhein geboren, wurde ich mit dem Medium Radio groß. Unter der Bettdecke hörte ich die "Melodie zur Mitternacht" und die "Leichte Mischung".

Auf  meinem ersten Kassettenrekorder ließ ich mir vom Hausmeister meiner Grundschule das Lehrerzimmer beschreiben. Auf Busausflügen griff ich manchmal zum Mikrofon und jonglierte mit Worten. Und so ging’s los: ich spielte Radio, nahm meine ersten Moderationen auf und "machte" Sendungen am Plattenspieler – mein erster Plattenspieler hieß übrigens "Play Boy".

Als ich acht war, bekamen wir einen Fernseher. Das "Sonntagskonzert" und "Erkennen Sie die Melodie?" gehörten von da an zu meinen Hör- und Seh-Ritualen. Begeistert war ich vor allem von den Orchestern aller Genres.

Meine musiklaischen Streifzüge quer durch Jahrhunderte habe ich auf ganz unterschiedliche Art vertieft: in Chören, im Studium der Musikwissenschaft und zwölf Jahre lang als Fachmann für Klassik, Jazz und Kurioses in einem großen Plattenladen. Und manchmal legte ich in Retro-Clubs als DJ auf.

Dann wurde ein Kindheits-Traum wahr: irgendwann ging für mich das "Rotlicht" an: im WDR 4 Studio. Und seitdem finde ich es einfach nur wunderschön, entspannende und unterhaltsame Sendungen für Sie zu gestalten.

Bunte Sendungen, schöne Klänge, Evergreens und Abwegiges, auf Klangteppichen schweben,  das mochte ich immer schon, das mag ich bis heute - und gehe sehr gern auf die Suche nach den Menschen hinter der Musik.

Was ich mir wünsche? Glückliche Hörerinnen und Hörer.