Kacktor des Monats März 2022

Kacktor des Monats: Wählt jetzt!

Beim "Kacktor des Monats" wählt ihr den unterdurchschnittlichsten Treffer des Monats - je unattraktiver, desto besser. Jede Menge dieser wundervollen Tore sind gefallen. Aber nur eins kann das Rennen am Ende machen.

Und vergesst nicht, uns eine Mail mit der Nummer eures Favoriten an zeigler@wdr.de zu senden. Immerhin wartet auf einen von euch ein schicker Turnbeutel!

Kacktor des Monats März

Tor 1, Marco Königs, Wuppertaler SV
Wenn es noch kein Kacktormuseum gibt, muss eines gebaut werden, um diesem Vertreter fußballerischer Fehlleistungen den gebührenden Rahmen zu bereiten. Als Highlight der Dadaismus-Sammlung drängt sich dieses Tor aus der Regionalliga West auf: Der Wuppertaler Maestro Marco Königs manifestierte im Spiel gegen den SV Lippstadt seine Abneigung gegen konventionelle Spielkunst mit feiner Fußbarbeit.
39,1 %
Tor 2, Tine de Caigny, TSG Hoffenheim
Ein Kopfball kräftig wie ein impressionistischer Pinselstrich bildete das Oeuvre zu diesem Kacktor Prunkstück von Tine de Caigny in der Frauen Fußball-Bundesliga. In der Begegnung zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Bayern München wurde dieses Meisterwerk der Flüchtigkeit des Augenblickes: unvollendet und rau über die Torlinie bugsiert.
0,9 %
Tor 3, Cora Pinner, SSV Süng
Cora Pinner kreierte dieses abstraktivistische Kacktor-Kunstwerk in der Bezirksliga Staffel 1. Beim Spiel zwischen dem BSV Viktioria Bielstein und dem SSV Süng überzeugten alle Akteurinnen durch die Niederlegung sämtlicher spielerischer Feinheiten und die Konzentration auf die Essenz des Spiels: ein weiß auf grün ins schummerige Dunkel gemaltes Kacktor.
6,4 %
Tor 4, Dejan Bozic, Kickers Offenbach
Die Regionalliga Südwest bot die Leinwand für dieses Kacktors-Gemälde, das durch seine übersteigerte Realität und hyperrealistische Entstehungsgeschichte klar dem Biedermeier-Stil zugeordnet werden kann. Schlicht aber elegant säbeln die Verteidiger der zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 am Ball vorbei, bevor sich Dejan Bozic von den Kickers Offenbach dazu entscheidet den Ball handwerklich sauber über die Linie zu jagen
51,9 %
Tor 5, Lena Farny, VfL Rüdesheim
Klare Linienführung, ein Muster an Funktionalität und Effizienz - Ein Kacktor wie der Archetyp des Bauhausstils. Chapeau für Lena Farny vom VfL Rüdesheim in der Partie gegen den 1. FFC Niederkirchen in der Verbandsliga Südwest. Die Nüchternheit im Abschluss beeindruckt. Prädikat: besonders wertvoll.
1,8 %
Hinweise:
Das Ergebnis dieser Umfrage ist nicht repräsentativ. Rundungsbedingt kann es zu Abweichungen kommen.