London im Zweiten Weltkrieg

Zerstörungen in London nach einem Luftangriff

London im Zweiten Weltkrieg

KRIEGSKINDER spielt in drei verschiedenen Städten, die von Bombenhagel und Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg besonders betroffen waren: Köln, London und Leningrad (heute: Sankt Petersburg). Erzählt wird aus der Sicht von drei Zeitzeuginnen, die während des Krieges Kinder waren. Mit Hilfe der neuen "Augmented Reality"-Technik machen wir ihre Erlebnisse unmittelbar spür- und erfahrbar.

Am 7. September 1940 flüchten die Einwohner*innen von London in die U-Bahnhöfe. Ein deutscher Luftangriff ist angekündigt und Luftschutzbunker gibt es nicht. Hunderte deutscher Bomber und Jagdflugzeuge sind in Richtung England gestartet. Ihr Ziel: die Hafenanlagen, genannt "Docks", im East End, einem dicht besiedelten Arbeiterviertel. Allein bei diesem Angriff sterben mehr als 400 Menschen, rund 1.500 werden verletzt.

In den folgenden Wochen wird die Stadt fast jede Nacht bombardiert, um die Londoner permanent in Angst und Schrecken zu versetzen. Die Nationalsozialisten sprechen vom "Blitzkrieg". Daher nennen die Bewohner*innen von London die Welle der Angriffe The Blitz. Mehr als 20.000 Menschen sterben allein in der britischen Hauptstadt.

Viele Menschen in einer Straße voller Trümmer

Kinder im London des Zweiten Weltkrieges

Am 29. Dezember 1940 erfolgt einer der schwersten deutschen Angriffe. Im Zentrum Londons gehen hunderte Gebäude in Flammen auf. Feuerwehrleute retten die berühmte St. Paul's-Kathedrale unter Einsatz ihres Lebens vor der Zerstörung. Auf einem Foto ragt die Kirchenkuppel zwischen brennenden Häuser hervor - bis heute steht es für den Durchhaltewillen der Briten.

Stand: 11.01.2019, 19:20

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