Köln im Zweiten Weltkrieg

Blick auf die kriegszerstoerte Innenstadt und den Dom

Köln im Zweiten Weltkrieg

KRIEGSKINDER spielt in drei verschiedenen Städten, die von Bombenhagel und Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg besonders betroffen waren: Köln, London und Leningrad (heute: Sankt Petersburg). Erzählt wird aus der Sicht von drei Zeitzeuginnen, die während des Krieges Kinder waren. Mit Hilfe der neuen "Augmented Reality"-Technik machen wir ihre Erlebnisse unmittelbar spür- und erfahrbar.

In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 fliegen mehr als 1.000 britische Bomber einen Großangriff auf Köln. In der ganzen Stadt brennen Häuser, tausende Gebäude werden total zerstört, 45.000 Menschen verlieren ihr Zuhause - in einer einzigen Nacht. Die Briten wollen sich für deutsche Luftangriffe etwa auf London rächen und die Unterstützung der deutschen Bevölkerung für den Krieg brechen.

Zerstörte Rheinbrücke, im Hintergrund der Kölner Dom

Zerstörte Rheinbrücke

Bis Kriegsende werden 20.000 Kölner*innen und Kölner durch Luftangriffe getötet, davon zwei Drittel in Schutzräumen, in denen die Menschen sich eigentlich vor der tödlichen Fracht der britischen und amerikanischen Bomber in Sicherheit bringen wollen. In den Bunkern ist es stickig. Sie werden zu Orten der Angst, vor allem für die zusammengepferchten Kinder. Daher lassen viele Eltern ihre Kinder in ländliche Gebiete bringen. Dort ist die Gefahr eines Angriffs kleiner.

Wie durch ein Wunder übersteht der Kölner Dom inmitten der fast völlig zerstörten Innenstadt den Krieg. Im März 1945 nehmen amerikanische Truppen die Stadt ein und befreien Köln von der Herrschaft der Nazis.

Stand: 11.01.2019, 19:23

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