Unser Programm im Juni

Stand: 25.05.2022, 00:03 Uhr

Im Juni begleiten wir die Queen bei ihrem legendären Staatsbesuch 1965 durch NRW, blicken hinter die Kulissen des Phantasialandes und zeigen in unserer neuen Reihe, wie sich Menschen ihre "Wohnträume in NRW" verwirklichen.

Der Jahrhundertbesuch – Die Queen in Deutschland

Queen Elisabeth II., ihr Mann Prinz Philip und das Ehepaar Lübke vor der Villa Hammerschmidt

Es war der bis dahin längste, teuerste und prächtigste Staatsbesuch in der Bundesrepublik. Elf Tage reiste die damals 39-jährige Queen Elisabeth II 1965 quer durch deutsche Lande und legte dabei mehr als 3000 Kilometer zurück. Viele Tage verbrachte sie in Nordrhein-Westfalen.
Die junge Königin brachte einen ganz neuen Glanz in das graue Nachkriegs-Deutschland. Hundertausende säumten die Straßen und jubelten ihr zu. Es war weit mehr als ein Staatsbesuch – der mit viel Aufwand durch das Fernsehen begleitet wurde. Im Film erinnern sich Zeitzeugen an den Besuch: sei es der Mannesmann-Lehrling, der eine selbstgeschweißte Sonnenuhr überreichen sollte; die Tochter des damaligen Bonner Uni-Kanzlers, die der Queen einen Blumenstrauß übergab, oder ein Kellner, den die royale Etikette auf dem Petersberg nachhaltig beeindruckt hat.
Ein Film von Lothar Schröder | Redaktion: Adrian Lehnigk

Big Bonn – Einmal Hauptstadt und zurück

Provisorische Straßenschilder auf einem Feldweg, eines mit der Aufschrift Parlamentarischer Rat

1949 wurde das kleine Bonn zur Hauptstadt. Die Dokumentation lässt Bonns große Zeit noch einmal Revue passieren. Mit Erinnerungen von Menschen und mit viel Archivmaterial erzählt der Film vom besonderen Zusammenleben zwischen Einheimischen, Politikern, Journalisten, Diplomaten und Agenten am Rhein - ein bisschen nostalgisch und mit einem Augenzwinkern.
Ein Film von Ulrike Brincker | Redaktion: Monika Pohl

Weltrekord! Hinter den Kulissen des Phantasialands

Menschen hängen kopfüber in einer Achterbahn

Das Phantasialand ist einer der ältesten Freizeitparks in Europa und hält neun Weltrekorde für seine Fahrgeschäfte. Es betreibt die bestbesuchte Dinner-Show Deutschlands und hat den größten chinesischen Gebäudekomplex außerhalb Asiens. Als Märchenpark vor über 50 Jahren gestartet, muss sich der Park immer wieder neu erfinden, um im harten Konkurrenzkampf der Freizeitparks ganz vorne zu bleiben. Die Doku bietet spektakuläre Perspektiven und unglaubliche Geschichten rund um die Besucherattraktion.
Ein Film von Peter Scharf | Redaktion: Barbara Schmitz

Wohnträume – Unsere neue dreiteilige Reihe!

Wohnträume – sie sind so verschieden wie die Menschen, die in NRW leben: die kleine grüne Oase in der Stadt, der Fabrikloft auf dem alten Zechengelände,, die Etagenwohnung mit freiem Blick auf den Rhein. Die neue Reihe stellt Menschen vor, die sich ihren ganz persönlichen Traum vom Wohnen verwirklicht haben. Sie blickt hinter die Türen von echten Traumhäusern mit atemberaubender Ausstattung, aber auch ganz normalen Wohnungen, in denen sich Familien ihr kleines Paradies geschaffen haben. Und sie stellt die Frage: Wie wollen wir eigentlich in Zukunft wohnen?

Wohnträume in der Stadt

Blick auf ein großes Haus mit viel Glasflächen, davor ein Garten

Rund acht Millionen Menschen in NRW leben in der Stadt. Es ist eng, es ist teuer, und die Natur hat es hier oft nicht leicht. Wie gelingt es dennoch, mitten in der Stadt eine eigene kleine Oase entstehen zu lassen? Die erste Folge besucht Menschen, die sich in der Großstadt ihr ganz besonderes Zuhause geschaffen haben. Menschen wie Jeannie und Michael Ringel, die aus einem heruntergekommenen dunklen Hinterhof in Düsseldorf ein grünes Paradies gemacht haben, in dem sie leben und arbeiten. Die Bonnerin Daniela Kinkel baut sich gerade ein ehemaliges Trafohäuschen zum Mini-Traumhaus "Kunigunde" um: 52 Quadratmeter auf drei Etagen. Bis alle Genehmigungen vorlagen, musste sie einen jahrelangen Behördenmarathon hinter sich bringen. Ein ganz besonderes Bauwerk bewohnen auch Bernd Petz und seine Lebensgefährtin Zdzisława: Sie haben 2012 einen nie fertig gestellten Hochbunker in Gladbach-Güdderath gekauft und zu einem der wohl ungewöhnlichsten Wohnhäuser des Landes umgebaut – mit Glasfronten und sogar Hühnern auf der Dachterrasse.
Ein Film von Daniel Koschera | Redaktion: Ann-Christin Gertzen und Monika Pohl

Wohnträume im Ruhrgebiet

Zwei Frauen sitzen auf einem Dach und blicken über das Ruhrgebiet

Wohnen, wo früher geschuftet wurde: Aus den Industrie- und Zechenanlagen im Ruhrgebiet sind heute vielerorts grüne Lebensräume geworden, in denen sich Menschen ihr Zuhause geschaffen haben. Rund fünf Millionen Menschen wohnen hier, in einem der größten Ballungsräume Europas. Eine von ihnen ist die Gelsenkirchenerin Birgit Luttke, die sich gemeinsam mit ihrem Mann das alte Pförtnerhäuschen der Zeche "Consolidation" zum Wohnhaus umgebaut hat. Freie Stahlträger im Wohnzimmer verbreiten immer noch einen Hauch von Zeche.
Einen außergewöhnlichen Wohntraum hat sich Ende der 80er auch der Künstler Thomas Rother erfüllt. Der 85-Jährige lebt mit seiner Frau Christa-Maria auf der Zeche Zollverein im früheren Maschinenraum. Seine Wohnung ist gleichzeitig Museum und Ausstellungsraum: 20 Meter hohe Decken, riesige Fenster und ein Labyrinth aus Treppen - hier ist nichts normal. Statt einer Heizung gibt es nur einen alten Holzkohleofen. Doch an einem anderen Ort leben? Für das Paar unvorstellbar!
Ein Film von Norman Laryea | Redaktion: Ann-Christin Gertzen und Monika Pohl

Wohnträume am Wasser

Ein Hausboot im Hafen des Krefelder Jachtclubs

In der dritten Folge besuchen wir Menschen, die sich ihren Traum vom Leben am Wasser erfüllt haben. Wie Familie Bauer, die auf der Suche nach einer Halle war, sich in ein Gelände an der Ruhr verliebte, das dortige alte Bootshaus mit viel Kreativität zum Traumhaus umbaute – und den dazugehörigen Campingplatz gleich mit übernahm. Für Familie Nykiel ist der persönliche Wohntraum im Krefelder Jachthafen Wirklichkeit geworden. Weil Inga Nykiel das Restaurant im Hafen betreibt und sie der lange Heimweg nach der Arbeit störte, kaufte sich das Paar ein Hausboot, das sie sich zum Wohnsitz umbauten. Persönliches Highlight: der Sundowner auf dem Sonnendeck.
Dass das Leben am Wasser auch seine Gefahren birgt, erlebten viele Menschen im Sommer 2021, als manch kleiner Fluss in NRW zum reißenden Strom wurde. Viola Rodenkirchen wohnt mit ihrer 88-jährigen Mutter Lotte im alten Wipperkotten an der Wupper. Nach dem Hochwasser im Sommer 2021 sind die beiden immer noch damit beschäftigt, ihr Zuhause wieder herzurichten.
Ein Film von Christiane Fernbacher und Pierre Nyga | Redaktion: Ann-Christin Gertzen und Monika Pohl

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