Kirchentag: Menschenkette für den Frieden

Eine Reihe Menschen mit bunten Schildern laufen über die Straße und halten sich an den Händen

Kirchentag: Menschenkette für den Frieden

Von Kristin Trüb

  • drei Kilometer lange Menschenkette
  • von den Westfalenhallen bis zur Innenstadt
  • Zeichen für den Frieden

An zwei Punkten startete am Samstagnachmittag (22.06.2019) eine Menschenkette in Dortmund. Viele Besucher des Kirchentages reihten sich mit Plakaten und Fahnen ein. Am Ende war sie drei Kilometer lang und reichte von den Westfalenhallen bis in die Dortmunder Innenstadt.

Gegen Atomwaffen und Klimawandel

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden wollte ein Zeichen für den Frieden setzen. Die Aktion richtete sich gegen die weitere Erhöhung der Rüstungsausgaben, gegen Atomwaffen und gegen den Klimawandel.

Gegen Gewalt

"Gewalt ist immer ein Fehler", betonte Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, der sich selbst in die Menschenkette eingereiht hatte. Er nutzte die Gelegenheit auch, um auf die Seenotrettung im Mittelmeer aufmerksam zu machen.

Das Thema Frieden spielte beim diesjährigen Kirchentag eine große Rolle. Zahlreiche Veranstaltungen und Gottesdienste wurden in der ganzen Stadt angeboten.

Menschenkette für den Frieden

Am Samstag setzten die Kirchentagsbesucher ein Zeichen für Frieden. Sie bildeten eine Menschenkette von den Westfalenhallen bis in die Dortmunder Innenstadt.

Zwei Menschen halten sich an den Händen und laufen über die Straße

Zahlreiche Kirchentagsbesucher haben sich am Samstag in einer Menschenkette zusammengeschlossen. Mit Fahnen und Plakaten zogen sie durch die Dortmunder Straßen.

Zahlreiche Kirchentagsbesucher haben sich am Samstag in einer Menschenkette zusammengeschlossen. Mit Fahnen und Plakaten zogen sie durch die Dortmunder Straßen.

Der Stadtgarten in der Dortmunder City war einer der Startpunkte der Menschenkette. Von dort ging es bis zu den drei Kilometer entfernten Westfalenhallen.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden wollte mit der Menschenkette ein Zeichen für Frieden und gegen Atomwaffen und Rüstungsexporte setzen.

Mit der Aktion sollte auch auf den Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Die Teilnehmer der Menschenkette hatten Schilder mit unterschiedlichen Forderungen dabei.

Auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Heinrich Bedford-Strohm, reihte sich in die Menschenkette ein. Er unterstützte den Aufruf gegen Krieg und Gewalt.

Die Aktion der Friedensaktivisten war ein voller Erfolg: Am Ende kam die Menschenkette auf drei Kilometer Länge.

Stand: 22.06.2019, 16:11

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