Forschungsministerin Svenja Schulze

Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin aus NRW

Das neue rot-grüne Kabinett

Forschungsministerin Svenja Schulze

Am Donnerstag (21.06.2012) wurde das neue Kabinett unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) vereidigt. WDR.de stellt Ihnen die Minister vor.

Svenja Schulze
MinisteriumInnovation, Wissenschaft und Forschung
ParteiSPD
Jahrgang1968
Familienstandverheiratet
Konfessionkonfessionslos
BerufUnternehmensberaterin
WohnortMünster
Vorherige TätigkeitenJuso-Landesvorsitzende, Unternehmensberaterin, Landtagsabgeordnete

Als Wissenschaftsministerin konnte Svenja Schulze die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen verbuchen. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung wird auch künftig von der Düsseldorferin geleitet. Für das neue Kabinett wurde Schulze als Ablösekandidatin gehandelt. Kraft setzt aber weiterhin auf die Arbeit der ehemaligen Unternehmensberaterin. Eine Bewährungsprobe steht für Schulze im kommenden Jahr an, wenn wegen des doppelten Abiturjahrganges mit einem Ansturm auf die Hochschulen gerechnet wird.

Ziele meiner bevorstehenden Amtszeit sind ...

... zum einen den jungen Menschen in NRW ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen und zum anderen unsere Forscherinnen und Forscher in Nordrhein-Westfalen zu stärken, damit sie mithelfen können, Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu finden.

Ärgern würde ich mich, wenn man in fünf Jahren über meine Arbeit sagt:

Es habe sich nichts bewegt.

Sollten Castoren nach Ahaus rollen, dann ...

... hat sich die Bundesregierung über den Willen der Landesregierung und der hier lebenden Menschen hinweggesetzt. Wir sprechen uns klar dafür aus, dass es nur noch einen Transport geben wird: in ein Endlager.

Was bei Rot-Grün besser laufen könnte, ...

... ist eine Frage, die von falschen Voraussetzungen ausgeht, denn ich bin sehr zufrieden mit der gemeinsamen Zusammenarbeit. Deutlichen Verbesserungsbedarf sehe ich dafür bei CDU und FDP.

Ein Jahr Auszeit würde ich nutzen, um ...

.... sie nicht zu nutzen, denn ich freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben als Ministerin.

Wenn ich Musik höre, dann am liebsten von ...

... der italienischen Opernsängerin Cecilia Bartoli.

Stand: 27.06.2012, 06:00