Gesundheitsministerin Barbara Steffens

Barbara Steffens, nordrhein-westfaelischer Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

Das neue rot-grüne Kabinett

Gesundheitsministerin Barbara Steffens

Am Donnerstag (21.06.2012) wurde das neue Kabinett unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) vereidigt. WDR.de stellt Ihnen die Minister vor.

Barbara Steffens
MinisteriumGesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter
ParteiDie Grünen
Jahrgang1962
Familienstandalleinerziehend, zwei Kinder
Konfessionkonfessionslos
BerufBiologisch-Technische Assistentin
WohnortMülheim a.d. Ruhr
Vorherige TätigkeitenGeschäftsführerin des Landesvorstandes der Grünen, Landtagsabgeordnete

Barbara Steffens ist und bleibt für das Ressort Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter verantwortlich. Die grüne Parteilinke war bereits beim Start der ersten rot-grünen NRW-Regierung im Jahr 1995 mit dabei. Als Ministerin kämpft sie - zum Unmut vieler Sozialdemokraten - für einen strikten Nichtraucherschutz. Entsprechende Regelungen für Nordrhein-Westfalen sollen bald kommen.

Zentrale Ziele meiner bevorstehenden Amtszeit sind ...

... das Gesundheits- und Pflegesystem menschlicher zu machen, dazu gehört auch altengerechter, sowie die Geschlechtergerechtigkeit voranzutreiben - und natürlich das, was im Koalitionsvertrag miteinander vereinbart worden ist.

Ärgern würde ich mich, wenn man in fünf Jahren über meine Arbeit sagt:

"Sie hat nichts erreicht."

Bei Kritik am Nichtraucherschutzgesetz antworte ich befreundeten Rauchern mit:

Ob Ihr raucht oder nicht, könnt Ihr - soweit das bei einer Sucht möglich ist - weiterhin selbst entscheiden. Rauchen macht krank, aber ist trotzdem erst einmal eure Privatsache. Aber da, wo durch Tabakrauch andere auch gegen ihren Willen gefährdet werden, muss der Staat eingreifen. So, wie mir niemand einfach seinen Schnaps in meinen Saft schütten darf, soll mich auch niemand einfach dem Rauch aussetzen dürfen.

Was bei Rot-Grün besser laufen könnte, ist ...

... auch eine gemeinsame Mehrheit im Bund zu gewinnen. Damit wir als Land gemeinsam mit dem Bund eine bessere Politik für die Menschen machen können.

Ein Jahr Auszeit würde ich nutzen, um ...

... mehr mit meinen Jungs zu machen und mich stärker meinen Hobbys zu widmen.

Wenn ich Musik höre, dann am liebsten von ...

... meinem Mp3-Player auf einem wunderbaren Berg in Österreich.

Stand: 27.06.2012, 06:00