"Land & lecker", Staffel 21

„Wie-Rhabarber-Kompott“ mit Joghurt-Eis

Stand: 10.07.2023, 00:00 Uhr

Rezept von Marie Woeste aus der Sendung: Essbare Landschaften im Sauerland

Alle Mengenangaben für 4 Personen, wenn nicht anders angegeben.

Zutaten Kompott
500 g japanischer Staudenknöterich (junge, etwa 20 cm große Triebe)
100 g Zucker
200 ml Hibiskustee
1 Vanilleschote
1 Biozitrone

Zutaten Eis
200 g Sahne
350 g griechischer Joghurt
80 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zutaten Waffeln
40 g Butter
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei (Größe L)
100 g Dinkelmehl
Zimt
Salz
1 TL Backpulver
etwas abgeriebene Schale von 1 Biozitrone
80  ml Milch
Fett fürs Waffeleisen

Zubereitung
Für das Kompott Blätter und Triebspitzen vom Knöterich abschneiden. Die Röhren halbieren und in 1 cm große Stücke schneiden. Den Zucker darüberstreuen, gut durchmischen und 1 Stunde ziehen lassen.

Einen starken Tee mit 2 EL Hibiskusblüten zubereiten. Den abgeseihten Tee und die Knöterichstücke mit ihrem Saft in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen, mit der Schote zum Knöterich geben.

Die Zitrone auspressen, vierteln, mit dem Saft in den Topf geben und 10 Minuten köcheln lassen. Nach etwa 5 Minuten Zitronenschale und Vanilleschote entfernen.

Für das Eis die Sahne steif schlagen. Den Joghurt mit dem Puderzucker und dem Zitronensaft verrühren. Die Sahne unter den Joghurt heben und die Masse in die Eismaschine geben. Sobald die Masse gefroren ist, umfüllen und bis zur Verwendung einfrieren.

Für die Waffel die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das Ei dazugeben und nochmal aufschlagen. Das Mehl, etwas Zimt, 1 Prise Salz, Backpulver und Zitronenabrieb untermischen und die Milch langsam unterrühren. Die Waffeln im eingefetteten Waffeleisen ausbacken und noch warm mit dem lauwarmen Kompott und 1 Kugel Eis servieren.

Tipp: Der japanische Staudenknöterich ist oft nicht gern gesehen – er breitet sich schnell aus und nimmt viel Platz im Garten ein. Doch kann diese alte Gemüsepflanze aus Japan mit ihrem rhabarberartigen Aroma vielseitig genutzt werden. Am besten schmecken die jungen Triebe im Frühjahr ab Ende April. Dann sind sie noch besonders zart.

Guten Appetit!