Die zehn gemeinsten Unkräuter

Die zehn gemeinsten Unkräuter

Unkräuter sind des Gärtners größter Feind: Sie machen sich auf Kosten anderer Pflanzen breit. Hier erfahren Sie, wie man sie erkennt und bekämpft - und wofür sie doch gut sind.

Eine sehr wüchsige Kletterpflanze, die andere Pflanzen überdeckt und viel Platz beansprucht.

Ackerwinde
Eine sehr wüchsige Kletterpflanze, die andere Pflanzen überdeckt und viel Platz beansprucht. Wenn sie nichts zum Hochranken findet, breitet sie sich auch auf dem Boden aus und bildet noch schneller Ableger. Jedes einzelne Wurzelstück muss entfernt werden, sonst wird man diese Pflanze nicht mehr los.

Ackerwinde
Eine sehr wüchsige Kletterpflanze, die andere Pflanzen überdeckt und viel Platz beansprucht. Wenn sie nichts zum Hochranken findet, breitet sie sich auch auf dem Boden aus und bildet noch schneller Ableger. Jedes einzelne Wurzelstück muss entfernt werden, sonst wird man diese Pflanze nicht mehr los.

Brennnessel
Eine zähe Pflanze mit starkem Ausbreitungsdrang. Wurzeln und Pflanze müssen rechtzeitig entfernt werden, bevor sie sich etabliert. Brennnesseln sind essbar und als Wildkräuterspinat geeignet. Aus ihnen können Jauchen zur Pflanzenstärkung hergestellt werden.

Ehrenpreis
Sieht hübsch aus, sät sich gern in Rasen und Beete aus. Am besten jäten oder hacken, bevor es Samen ansetzen kann und sich vermehrt.

Franzosenkraut
Die kleine und eher unscheinbare Pflanze wird auch Knopfkraut genannt. Sie bildet über 100.000 Samen aus und verbreitet sich so explosionsartig im Garten. Am besten vor der Samenreife entfernen. Die essbare Pflanze eignet sich auch sehr gut zur Verwendung als Wildspinat.

Giersch
Besonders hartnäckiges Unkraut, das sich sowohl über Wurzelausläufer als auch Samen vermehrt. Wer ihn entfernen möchte, muss viel Arbeit investieren, denn jedes Wurzelstück muss entfernt werden. Dafür gibt es spezielle Geräte. Die Alternative ist, stärker wachsende Stauden wie Farne oder Storchschnabel zu pflanzen und ihm so das Licht zum Wachsen zu nehmen. Sie können es aber einfach aufessen: Das Wildkraut enthält viel Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe.

Indisches Springkraut
Das Kraut stammt eigentlich aus Asien und verbreitet sich immer weiter in Deutschland. Seine Samen schleudert es bis zu sieben Meter weit – deswegen unbedingt vor der Samenreife aus dem Garten entfernen. Dabei das Springkraut komplett mit Wurzel aus dem Boden ziehen, sonst wächst die Pflanze wieder nach.

Löwenzahn
Er ist ein Pfahlwurzler, den man im Frühjahr mit einem Unkrautstecher noch recht leicht aus dem Boden bekommt. Wartet man dagegen bis zum Hochsommer, haben sich die Pflanzen mit ihren Wurzeln viel tiefer im Erdreich verankert. Man bekommt sie dann deutlich schwerer aus dem Boden.

Quecke
Dieses extrem durchsetzungsfähige Gras verbreitet sich über unterirdische Ausläufer, aber auch über Samen. Hier muss jedes noch so kleine Wurzelstück entfernt werden, sonst wird man die Quecke nicht mehr los.

Vogelmiere
Eine einjährige Pflanze, die dichte Matten bildet. Man kann sie essen: Vogelmiere hat einen frischen, leicht süßlichen Geschmack, der mit jungen Erbsen vergleichbar ist und lässt sich gut in Salaten genießen. Ansonsten am besten jäten.

Wegerich
Der Breitwegerich ist trittfest und macht damit seinem Namen als Begleiter von Wegen in Fugen alle Ehre. Der Spitzwegerich tritt eher in Wiesen und Beeten auf. Beide Pflanzen haben Heilkräfte. Wer sie trotzdem nicht im Garten haben möchte, sollte sie jäten und mit einer entsprechenden Bepflanzung bzw. Rasenpflege dafür sorgen, dass sie nicht wieder Platz zum Aussäen finden.

Stand: 29.07.2020, 10:32 Uhr