Fermentieren – Gemüse haltbar machen

Fermentiertes Gemüse ist eigentlich vergoren. Das klingt nicht lecker, ist es aber - vor allem, wenn man es selbst herstellt. Außerdem ist es sehr gesund. Tipps zum richtigen Fermentieren.

Verschiedene Gemüsesorten in Gläsern

Als "Super-Food" erlebt fermentiertes Gemüse derzeit eine "Renaissance". Denn beim Gärprozess entstehen gesunde Milchsäurebakterien, Vitamin C, Vitamin B12 und natürliche Enzyme, die dem Darm gut tun. In Deutschland ist Sauerkraut das bekannteste fermentierte Gemüse.

Als "Super-Food" erlebt fermentiertes Gemüse derzeit eine "Renaissance". Denn beim Gärprozess entstehen gesunde Milchsäurebakterien, Vitamin C, Vitamin B12 und natürliche Enzyme, die dem Darm gut tun. In Deutschland ist Sauerkraut das bekannteste fermentierte Gemüse.

So entstehen ganz neue Aromen, die jedes kulinarische Herz höher schlagen lassen. Zudem liegen selbst gemachtes Sauerkraut & Co auch als "Slow-Food" im Trend. Wer selbst fermentieren will, braucht nämlich vor allem Geduld - das Gemüse "reift" über Wochen im Glas.

In einer großen Schüssel muss das Gemüse nun mit grobem Salz (ohne Rieselhilfe) vermischt werden und wird so lange kräftig geknetet oder gestampft, dass möglichst viel Saft aus den Zellen entweicht. Das dauert einige Minuten und erfordert ein wenig Kraft.

Danach kommt das Gemüse in den kühlen Keller. Die Zeit macht nun ihr Übriges. Wie lange die Fermentation dauert, hängt ganz vom Gemüse ab. Bei reinem Weißkohl, der zu Sauerkraut vergärt, sind es vier bis sechs Wochen. Bei  feineren Gemüsen kann es schon nach zwei Wochen ein schmackhaftes Resultat geben.

Stand: 26.10.2021, 16:11 Uhr