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WDR-Strukturreform

15.10.2013

WDR-Strukturreform

Köln/Duisburg, 15. Oktober 2013 – Der WDR-Rundfunkrat hat im Rahmen seiner zweitägigen Klausurtagung in Duisburg mit dem Intendanten des WDR, Tom Buhrow, intensiv über die Haushaltssituation des WDR beraten. Das Gremium teilt die Auffassung des Intendanten, dass der WDR vor umfassenden strukturellen Veränderungen steht, um sich zukunftsfest aufzustellen.

Gleich zu Beginn der Klausurtagung erläuterte der Intendant die schwierige finanzielle Situation des WDR und die Entwicklung der Fehlbeträge von rund 1,3 Mrd. Euro in zehn Jahren. Von Seiten des Rundfunkrats wurde der dringende Handlungsbedarf bestätigt, um die Fehlbeträge der kommenden Haushalte zu kompensieren. "Die bereits eingeleiteten Sofortmaßnahmen reichen hierfür nicht aus. Der WDR braucht eine Finanz- und Aufgabenplanung, die langfristig tragfähig ist", so der Vorsitzende des Haushalts- und Finanzausschusses, Heinrich Kemper.

Die Vorsitzende des Rundfunkrats, Ruth Hieronymi: "Zur Behebung des strukturellen Haushaltsdefizits ist es unausweichlich, dass im WDR Prioritäten gesetzt werden. Der WDR hat mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln seinen gesetzlichen Auftrag zu erfüllen. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die ihn in die Lage versetzen, seine Aufgaben auch in Zukunft zu erfüllen. Der Rundfunkrat steht dem Intendanten bei dieser schwierigen Aufgabe konstruktiv zur Seite."

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