70 Jahre ARD: Die schönsten WDR-Bilder zum Jubiläum

ARD-Jubiläum: WDR-Bilder aus 70 Jahren

70 Jahre ARD: Die schönsten WDR-Bilder zum Jubiläum

  • Runder Geburtstag: 70 Jahre ARD
  • Große Bildergalerie zum Jubiläum
  • WDR gab´s schon bei ARD-Gründung

Die ARD feiert 70. Geburtstag. Und diese Bilder dokumentieren: Den WDR gab’s schon, als die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland am 09.06.1950 gegründet wurde, wenn auch zunächst als NWDR im Verbund mit dem NDR.

WDR-Bildergalerie zu "70 Jahre ARD"

Wieviel WDR steckt in 70 ARD-Jahren? Anlässlich des Jubiläums haben wir für Sie das Archiv durchforstet.

ARD-Jubiläum: WDR-Bilder aus 70 Jahren

Die legendären Paul-Temple-Hörspiele mit Réne Deltgen, hier 1954 mit Annemarie Cordes als Steve Temple und Regisseur Heinz Schimmelpfennig, stammen aus den 1950ern. Foto: WDR

Die legendären Paul-Temple-Hörspiele mit Réne Deltgen, hier 1954 mit Annemarie Cordes als Steve Temple und Regisseur Heinz Schimmelpfennig, stammen aus den 1950ern. Foto: WDR

Das Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester und das Kölner Funkhausorchester – hier ein Bild aus dem Jahr 1954 mit Sängerin Maria Andergast – existieren bereits seit 1947. Foto: WDR

Fernsehansagerin Mady Manstein und Kameramann Walter H. Schmitt in den 1950ern im WDR-Studio. Foto: Fischer

Der Internationale Frühschoppen war zunächst eine Radiosendung: Gastgeber Werner Höfer 1956 mit Adelbert Weinstein, Hassan Suliak, Dr. A. Bresser, F.R. Allemann und Hamdi Alkayat. Foto: WDR

Werner Höfer moderiert am 1. Dezember 1957 die erste Ausgabe des 30-minütigen Regionalmagazins Hier und heute. Im Bild die Bildregie. Foto: WDR/Karnine

Schallplattenjockeys nannte man sie früher: Chris Howland 1957 mit Publikum im WDR-Hörfunkstudio. Foto: WDR

Der legendäre Radiomann Kurt Brumme moderiert 1958 live ein Fußballspiel. Foto: WDR/dpa

Februar 1959: Der erste Mehrteiler des Deutschen Fernsehens – So weit die Füße tragen mit Heinz Weiss in der Hauptrolle – berührt die Fernsehzuschauer*innen. Foto: WDR/Veit

Das gab’s schon in den 1950ern: Zehn Minuten mit Adalbert Dickhut war der Vorläufer aller Mitmachsendungen – allerdings für Kinder.

Familie Schölermann war die erste Familienserie im deutschen Fernsehen. Produziert vom NWDR, lief sie von 1954 bis 1960.

Das sieht nach den 1960ern aus: ein undatiertes WDR-Foto von den Ansagerinnen Claudia Doren, Sonja Kurowsky und Waltraud Höller.

Die Sportschau – im Bild Dieter Adler, Ernst Huberty, Addi Furler – beginnt 1961 ihre Erfolgsgeschichte. Foto: WDR/Barisch

Kinderfernsehen aus den 1960ern: Märchenraten auf dem Dachboden mit Kasper und Peter René Körner Foto: WDR

1966 startet Raumschiff Orion seine phantastischen Abenteuer mit Dietmar Schönherr und Eva Pflug als unvergessene Cliff Allister Mc Lane und Tamara Jagellovsk. Foto: WDR /Bavaria

1961 strahlt der WDR die erste Fremdsprachensendung für Italiener im Radio aus. Ein Bild der Redaktion aus dem Jahr 1971 mit Leiter Erich Retter (2.v.l.) Foto: WDR/Barisch

Der Bericht aus Bonn hat 1963 TV-Premiere; hier ein Bild von 1970 mit Bundeskanzler Willy Brandt (l.), den Redakteuren Friedrich Nowottny, Klaus Altmann und Studiochef Gerd Ruge (r.). Foto: Barisch

1965 startet das Mittagsmagazin – im Bild MiMa-Moderator Klaus Jürgen Haller mit einer Hörerin 1981 in der 5000. Sendung. WDR/Hornung

Juli 1969: Als vor 50 Jahren der erste Mensch den Mond betrat, schrieb auch der WDR Geschichte mit einem noch nie dagewesenen Sendemarathon, der Günter Siefarth den Spitznamen "Mr. Apollo" einbrachte. Foto: WDR/Barisch

"Unsere Pflicht ist es, den Mächtigen unbequem zu sein." – Monitor mit Redaktionsleiter Claus Hinrich Casdorff (r.), hier im Bild mit Rudolf Rohlinger 1970, hat 1965 Premiere. Foto: WDR

Revolution im TV-Kinderzimmer: 1971 starten mit der Maus, hier mit Sir Peter Ustinov, die Lach- und Sachgeschichten für Kinder. Foto: WDR/Kohr

Noch heute Kult: Ein Herz und eine Seele mit den Tetzlaffs (Diether Krebs, Elisabeth Wiedemann, Heinz Schubert und Hildegard Krekel) aus dem Jahr 1973. Foto: SWR/WDR

Die schrille Kultserie Klimbim – Regie: Michael Pfleghar – startet ebenfalls 1973. Die Chaos-familie mit Peer Augustinski, Horst Jüssen, Ingrid Steeger, Wichard von Roell und Elisabeth Volkmann. Foto: WDR

Die Talk-Show eroberte 1973 das deutsche TV-Publikum. Die erste hieß Je später der Abend mit Dietmar Schönherr, hier 1974 mit Romy Schneider und Bubi Scholz. Foto: WDR/dpa/Ossinger

1976 folgt der Kölner Treff. Die ersten Gastgeber: Dieter Thoma (r.) und Alfred Biolek Foto: WDR

"Hallo Ü-Wagen" mit Carmen Thomas macht’s 1974 möglich: Das Publikum redet mit. Foto: WDR

Am 21. Januar 1976 wird es laut im Fernsehen: Der Rockpalast öffnet im WDR-Studio seine Pforten am 6.10.1976. Dabei Rory Gallagher. Foto: WDR/Becker

1979 kommt die US-TV-Serie Holocaust – angekauft vom WDR – ins Fernsehprogramm und konfrontiert die Deutschen in nie zuvor gezeigter Dramatik mit dem Massenmord der Juden im Dritten Reich. Foto: ARD/Degeto

1981 nimmt ein neuer Tatort-Kommissar seinen Dienst auf und bringt einen ganz neuen, gewöhnungsbedürftigen Ermittlungs-Stil mit: Horst Schimanski alias Götz George. Foto: WDR

Frisur und Outfit verweisen auf die 1980er: Am 3. Januar 1983 startet die Aktuelle Stunde, und Deutschlands längste "TV-Ehe" zwischen Christine Westermann und Frank Plasberg beginnt. Foto: WDR/ZIK

Der fiktionale Programmhöhepunkt 1984 ist – mit großem internationalen Echo – die Fernsehfilm-Serie "Heimat" von Edgar Reitz. Foto: WDR

Die Lindenstraße bringt ein neues Serien-Feeling ins Deutsche Fernsehen, und niemand ahnt damals, dass die Geißendörfer-Produktion knapp 35 Jahre TV-Geschichte schreiben wird. Foto: WDR/Hornung

So sah Radiowerbung in den 1980ern aus.

Zündstoff garantiert: 1988 erfand der WDR sein Politmagazin ZAK, das zunächst von Désirée Bethge, von 1989 bis 1996 von Friedrich Küppersbusch moderiert wurde. Foto: WDR

Und noch eine Kultsendung aus dem Hause WDR, diesmal aus dem Jahr 1990: Schmidteinander mit Harald Schmidt und Herbert Feuerstein. Foto: WDR/Hohl

Intelligent und witzig: Alfred Biolek, hier mit Dame Edna Everage, veredelt 1991 mit Boulevard Bio die Szene der deutschen Talkshows. Foto: WDR/Hohl

Jürgen von der Lippe landet 1991 einen Unterhaltungscoup mit Geld oder Liebe. Foto: WDR/Scheible

Fritz Pleitgen hat die Idee aus den USA mitgebracht: 1992 geht das ARD Morgenmagazin in Köln an den Start mit den Moderator*innen Julitta Münch und Jürgen Drensek. Foto: imago images/United Archives

Ein weiterer WDR-Dauerbrenner startet 1993: das Quarks & Co, und Ranga Yogeshwar entwirrt für uns die Gordischen Knoten der Wissenschaft. Foto: WDR/Schenck

Junge Leute hören wieder Radio: 1LIVE ist der absolute Shootingstar des Mediums im Jahr 1995. Im Bild die Erfinder und Macher (v.l.): Jochen Rausch, Gerald Baars und Fritz Pleitgen. Foto: WDR/Hohl

Aus einer Idee fürs Sommersonderprogramm des WDR 1996 wird ein quotenträchtiges Langzeitformat: Zimmer frei! Die Erfolgsgaranten: Christine Westermann und Götz Alsmann. Foto: WDR/Hohl

Der Dreiteiler Die Manns (2001) unter der Regie von Heinrich Breloer gilt als Meilenstein des Dokudramas. In der Hauptrolle Armin Mueller-Stahl als Thomas Mann Foto: WDR/Anneck

Sehr schräg bis sehr witzig: Die beliebte Krimikomödie Mord mit Aussicht mit ihren brillanten Darsteller*innen Caroline Peters (Mitte), Meike Droste und Bjarne Mädel startet 2007. Foto: ARD/Jander

2002 hat der Tatort aus Münster Premiere und avanciert mit seinem kongenialen Ermittler-Duo Kommissar Thiel (Axel Prahl) und Gerichtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) zum beliebtesten ARD-Krimi. Foto: WDR/Tedeskino

Und noch ein Tatort vom WDR: Seit 2012 leitet Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) sein Dortmunder Team – wie Schimmi (Götz George) im Parker und ebenfalls gewöhnungsbedürftig. Foto: WDR/Weber

Die WDR-Comedy hat eine hervorragende Frauenquote: Carolin Kebekus macht 2015 PussyTerror TV, und sie kann hervorragend singen! Katrin Bauerfeind in der zweiten Sendung am Saxophon. Foto: WDR/Dicks

Alles begann mit Radiosendungen

Der WDR schreibt seit Ende September 1945 an der Nachkriegsgeschichte der Medien mit – zunächst unter der Kontrolle der Briten und im Verbund mit den Hamburger Kolleg*Innen des NDR. Im Februar 1947 konnte der Sendesaal des Funkhauses in der Dagobertstraße eingeweiht werden; das Gebäude war während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt worden.

ARD-Jubiläum: WDR-Bilder aus 70 Jahren

Fernsehstart in Köln: Walter H. Schmitt (l.) und Kurt Grigoleit proben am 24. Dezember 1952 im Kölner Funkhaus – mit geliehenen Kameras vom HR.

Zunächst unterhielten die Kölner ihr Publikum ausschließlich mit Radiosendungen; die Ensembles Sinfonieorchester, Funkhausorchester und Chor beispielsweise bestehen seit 1947 bzw. 1948. Und das erste der legendären Paul-Temple-Hörspiele mit Réne Deltgen wurde schon 1949 in Köln produziert. Erst Weihnachten 1952 hatte das Fernsehen in Köln Premiere – mit Kameras, die man sich vom Hessischen Rundfunk auslieh.

Der WDR, "ein Freund in der Not"

Hanns Hartmann

Hanns Hartmann war bis 1960 Intendant des WDR.

Vier Jahre später, am 1. Januar 1956, wurde der WDR gegründet; 2000 kam "die dritte Säule" des WDR, WDR.de, dazu. Hanns Hartmann, der erste WDR-Intendant, formulierte vor 64 Jahren das Ziel des WDR-Programms, das gerade heute fast aktuell anmutet: "Wie aber der Freund sich in der Not bewährt, so möchte der Westdeutsche Rundfunk auch in weniger guten Stunden Ihnen zur Seite sein mit dem Anspruch, den das Erhabene und Schöne, die Kraft des Gedankens und die Macht der Kunst tröstend zu spenden wissen."

Seitdem haben unsere Vorgänger*innen Enormes geleistet und uns Sendungen hinterlassen, die heute noch zum Besten gehören, was Hörfunk und Fernsehen zu bieten haben.

Tom Buhrow stolz, ein Teil der Geschichte zu sein

Tom Buhrow

Seit 2020 ARD-Vorsitzender

"70 Jahre ARD: dazu hat auch der WDR enorm viel beigetragen und Meilensteine gesetzt. Ob Internationaler Frühschoppen, Monitor, Weltspiegel, die Tatorte aus Köln, Münster und Dortmund, die Sportschau oder aktuell die Carolin Kebekus Show, um nur ein paar Highlights zu nennen", sagt ARD-Vorsitzender und WDR-Intendant Tom Buhrow zum 70. Geburtstag der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland. "Die ARD kann stolz sein auf ihre Geschichte und das, was sie in sieben Jahrzehnten hervorgebracht hat. Wir im WDR sind stolz darauf, Teil dieser Erfolgsstory zu sein."

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Stand: 09.06.2020, 11:07