ARD startet Podcast zum Zukunftsdialog

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ARD startet Podcast zum Zukunftsdialog

Der ARD-Zukunftsdialog stellt das Publikum in den Mittelpunkt. Jeder der möchte kann sich mit Ideen, Anregungen oder auch Kritik beteiligen. Ein neuer Unternehmenspodcast der ARD-Kommunikation soll diesen Prozess begleiten. In der ersten Folge heißen die Gäste Florian Hager (Channel Manager ARD Mediathek) und Eva Schulz (Moderatorin bei funk).

„Mehr anspruchsvolle Formate“, „weniger politische Alphatiere in den Talkshows“, „mehr Randthemen“, „mehr Programm zum Entspannen“ - die Themen, die das Publikum der ARD bisher in den Zukunftsdialog eingebracht hat, sind vielseitig. Bei der Auftaktveranstaltung zum Zukunftsdialog am 8. Mai 2021 kamen die Bürgerinnen und Bürger zu diesen Themen mit Mitarbeitenden aus den Landesrundfunkanstalten ins Gespräch. Damit dieser Faden nicht abreißt, hat die ARD Kommunikation in dieser Woche einen Podcast gestartet. Ziel ist es, in jeder Ausgabe des Podcasts Themen aus dem Zukunftsdialog aufzugreifen und mit ARD Vertreterinnen und Vertretern zu besprechen und zu diskutieren.

Der Leiter der ARD-Kommunikation, Birand Bingül: „Ich bin sehr gespannt, wie der Podcast ankommt, mit dem wir den Zukunftsdialog begleiten. Wir setzen uns mit den Themen unseres Publikums auseinander – und wir machen das offen und öffentlich, sind dabei selbstbewusst und selbstkritisch.“

Moderiert wird der neue Podcast von der ARD-Journalistin Svenja Kellershohn. Der Leiter der ARD Kommunikation, Birand Bingül, ist als fester Sidekick mit dabei und beantwortet übergeordnete Fragen zur ARD.

Hier geht es zum „ARD-Zukunftsdialog. Der Podcast.“: 

Der Titel der ersten Folge lautet: „Mediathek und funk – wo die Reise hingeht“. Es geht um die Frage, wie gut die ARD für die Zukunft aufgestellt ist. Zu Gast sind der Channel Manager der ARD Mediathek, Florian Hager, und die funk-Moderatorin Eva Schulz.

Vor allem an die ARD-Mediathek haben viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Auftaktveranstaltung des Zukunftsdialogs hohe Erwartungen. Sie wollen Inhalte besser finden, eine eigene, personalisierte Suche oder auch mehr Serien-Highlights. Florian Hager (Channel-Manager der ARD-Mediathek) geht im Unternehmenspodcast auf die Wünsche ein und stellt seine Pläne für die ARD-Mediathek vor. Diese habe einen Riesen Fundus an Inhalten unter anderem von Das Erste, den dritten Programmen oder auch den ARD-Partnerprogrammen. Aber: „Nur alle Inhalte da einzustellen und zu sagen wir haben viele Inhalte und deswegen haben wir Vielfalt, das reicht halt nicht“, sagt Florian Hager.

Vielmehr brauche es bessere Suchfunktionen und Empfehlungssysteme in der Mediathek. Vieles davon komme schon in diesem Jahr. Er rechne darüber hinaus auch in Zukunft mit hochqualitativen Produktionen wie „Babylon Berlin“ oder „Die Toten von Marnow“, die für die Mediathek eine wichtige Strahlkraft haben.

Mediathek und funk

Die funk-Moderatorin Eva Schulz erklärt, wie sie es mit ihrem Format „Deutschland3000“ schafft, eine junge Zielgruppe mit gesellschaftspolitischen Themen erfolgreich anzusprechen. Viele Bürgerinnen und Bürger im Zukunftsdialog haben die Erwartung, dass die ARD mehr jüngere und mehr innovative Formate anbietet. Eva Schulz würde sich wünschen, dass nonlineare Programmideen mehr Unterstützung in der ARD bekommen. Das Fernsehen hätte immer noch, vor allem finanziell, einen sehr hohen Stellenwert. Das nonlineare Programm sollte künftig mindestens die gleiche Ausstattung bekommen.

Die nächste Folge des Podcasts thematisiert die Nachrichten und das Korrespondentennetz der ARD und erscheint am 10. Juni 2021.

Alle Infos zum ARD-Zukunftsdialog finden Sie auf ard.de/zukunftsdialog. Nächster Schritt ist der Start der Beteiligungsplattform am 31. Mai. Als Mitarbeiter*in der ARD können Sie sich bei den internen Dialog-Veranstaltungen nach den Sommerferien in die Diskussion einbringen.

Stand: 26.05.2021, 14:30