Doro Blome-Müller

Redaktion

Doro Blome-Müller

Was ich im Studio Düsseldorf mache:
Als freie Journalistin bin ich für den WDR als Reporterin unterwegs: wenn mir etwas Spannendes über die Füße läuft, will ich das weiter erzählen – und versuche, die Redaktionen dafür zu begeistern. Das klappt nicht immer, aber erfreulich häufig. Immer wieder kommt es auch vor, dass Redakteure anrufen und mich fragen, ob ich ein Thema übernehmen kann und will. Auch das klappt nicht immer, aber eben doch häufiger.

Woher ich komme:
Ursprünglich mal aus Bremen. Aber zum Großteil aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Neuss. Nach dem Abi verschlug es mich 15 Jahre lang ins Ruhrgebiet: erst Studium (nein, nicht Journalismus sondern Geschichte, Politik und Englisch) in Bochum, dann zunächst freie Mitarbeit und in der Folge Volontariat und Übernahme in Festanstellung im Lokalfunk.

Mein Weg zum WDR:
Über die oben genannten Stationen und diverse Praktika, darunter beim WDR ZeitZeichen sowie Sender in New York und Namibia. 2007 hab ich mich schließlich entschieden, meine Festanstellung zu kündigen und mich freiberuflich zu versuchen – auch, weil ich auch mal über was anderes berichten wollte, als lokale Themen. Die finde ich aber nach wie vor enorm spannend und berichte darüber auch nach wie vor mit Leidenschaft.

Was ich an Düsseldorf und am Niederrhein mag:
Tja, das ist schwer zu beantworten. Als in Düsseldorf lebend habe ich nach meiner Zeit im Ruhrgebiet erst mal warm mit dieser Stadt werden müssen. Das war nicht ganz einfach, aber sehr lohnenswert, weil ich sie mittlerweile als enorm lebenswerte Stadt erlebe! Der Niederrein, … der gemeine Niederrheiner ist ja eher so was wie der Schweizer Nordrhein-Westfalens: irgendwie eigen, entgegen einem hartnäckigen Vorurteil (dessen Entstehung sich mir nie erschließen wird) eher wortkarg und halb kaasköppig – wobei das vermutlich kein Niederrheiner gelten lassen würde. Aber diese Kombi atmet die Region und ich finde das sehr reizvoll. Genauso wie die vorgebliche Reizlosigkeit der Landschaft, die in ihrer wortwörtlichen Platt- und Kargheit die norddeutschen Gene in mir anrührt.

Mein prägendstes Erlebnis in der Region:
Beruflich (und in weiten Teilen auch menschlich) ganz klar: das Unglück bei der Loveparade in Duisburg und seine Folgen. Privat: diverse Erlebnisse in der Schulzeit, die ich hier nicht auszubreiten gedenke …

Stand: 22.10.2013, 15:55