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Megaloh

Megaloh

Schwarzer Superheld

Megaloh

Der Mann aus Moabit ist einer der großen im deutschen Sprechgesang, auch wenn er acht Jahre lang auf Englisch gerappt hat. Geschliffen und lebensecht sind die Texte aus seiner Feder, Credibility hat er über den HipHop hinaus, etwa bei Tony Allen.

Das Pflaster seiner Kindheit ist Berlin-Moabit – hier wächst der 1981 geborene Uchenna van Capelleveen als Sohn einer nigerianischen Mutter und eines niederländischen Vaters auf. Rap ist von klein auf sein Ausdrucksmittel. Sein eigenes Label hat er in Gestalt von Level Eight schon mit Anfang 20, inspiriert von Jay-Z setzt er alles auf die Karte Musikkarriere, und zwar selbstbestimmt. Ob das Größenwahn ist, nach dessen griechischem Wort (Megalomanie) er sich benannt hat? Wohl kaum. Denn schnell entwickelt sich Megaloh zu einem der Wortführer durch eine Vielzahl von Mixtapes und EPs, Kollaborationen mit Fler aus der Aggro-Szene Berlins, Frauenarzt und Sprachtot sowie ein eigenes erstes Album namens "Im Game" kommen in rascher Abfolge.

Für eine zweite Scheibe nimmt er sich dann viel Zeit, lernt durch Teamworks mit Patrice, Farhot, Xavier Naidoo und Samy Deluxe hinzu. 2011 startet die Zusammenarbeit mit Max Herres Label Nesola, auf dem sein zweites Album erscheint, das ihm mit seinen lebensnahen, tiefsinnigen Lyrics hohe Chartsplatzierungen beschert. "Regenmacher" schließlich, seine dritte Scheibe ist geprägt von Arrangements, die auch mal in den Afrobeat und Reggae hinengehen. Dabei sekundieren ihm Joy Denalane, Max Herre und Jan Delay beim Gesang. Einige Titel erscheinen auch in einer Afrobeat-Version mit niemand geringerem als Tony Allen an den Drums.

Diskografie:

  • Regenmacher 2016 Nesola
  • Endlich Unendlich 2013 Nesola
  • Im Game 2005 Level Eight Entertainment

Megaloh bei COSMO:

Stand: 07.03.2018, 16:30